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Mönchengladbach: Darum ist Sascha Büttgenbach so wichtig für den SV Lürrip

Fußball-Bezirksliga : Lürrips Abwehr-Riese

Sascha Büttgenbach ist einer der beste Innenverteidiger im hiesigen Fußballkreis. Er ist nicht nur 1,95 Meter lang, sondern auch ein kompromissloser Gegenspieler.

195 Zentimeter misst Sascha Büttgenbach von Kopf bis Fuß. Damit ist er geradezu prädestiniert für die Position des Innenverteidigers. Die hat er beim Bezirksligisten SV Lürrip seit jeher inne. Und man darf sagen: Er gehört zu den Besten seiner Zunft im Amateurfußball des hiesigen Kreises.

Der 25-jährige „ist anscheinend auf dem Sportplatz geboren“, sagt Lürrips Trainer Dominik Pasculli über seinen Abwehrmann. „Sascha kann sowohl die Innenverteidiger als auch auf der Sechser-Position spielen. Bei ruhenden Bällen rückt er auch mal als kopfballstarker Spieler in die vorderste Reihe. Sowohl im Training als auch im Spiel ist er ein unangenehmer Gegenspieler, die er mittels seiner Körpersprache auf seine Art willkommen heißt. Aber nicht nur auf dem Platz ist Büttgenbach ein Leader, er ist im Verein auch ein wichtiger Mann für die dritte Halbzeit. Und er ist sich im Gegensatz zu vielen anderen Spielern sich nicht zu schade, in den Reserveteams mal auszuhelfen“, beschreibt der Coach seinen Abwehr-Chef.

Zudem taugt Büttgenbach zum Vorbild für Sportler mit einer Behinderung, denn ihm fehlt ein Teil des rechten Arms. „Soweit wie ich das einschätzen kann, hat er keinerlei Probleme mit Koordination und Körperkontrolle“, sagt Pasculi.

Büttgenbach zählt sozusagen zum lebenden Inventar des Bezirksligisten, für den er laut Fupa-Datenbank bisher in den drei Mannschaften seit der Saison 2012/13 in 146 Spielen aufgelaufen ist. Dabei gelangen ihm elf Tore. Bei 13 Treffern war er derjenige, der das letzte Zuspiel tätigte. Zweimal traf er vom vom Elfmeterpunkt. Sechsmal wurde er in die Fupa-Elf der Woche gewählt. 17 Gelbe Karten handelte sich Büttgenbach ein. Hinzu kommen zwei Ampelkarten und eine Rote Karte, die aber etliche Jahre zurückliegt. Die Umstände des Platzverweises waren kurios: In der Saison 2015/16 wurde er in der Partie gegen Strümp in der 76. Minute eingewechselt und durfte vier Minuten später duschen gehen.

Seine Qualitäten werden auch am Freitag zum Gastspiel beim Vorletzten Grefrath gefragt sein. Am Samstag erwartet Mennrath den Schwafheim und der Rheydter SV hat sich mit Dülken auseinanderzusetzen. Am Sonntag spielt Giesenkirchen daheim gegen Strümp und Kleinenbroich erwartet Dilkrath.