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Fußball: Mit Minimum ganz obenNur Visschers war stark

Fußball : Mit Minimum ganz obenNur Visschers war stark

Das Ergebnis stimmte, auch die wieder erlangte Tabellenführung machte den 1. FC Mönchengladbach nach dem 3:1-Sieg gegen den Linner SV froh, nicht aber die Art und Weise, wie dieser Erfolg errungen wurde.

Denn die Gäste, die auf einem Abstiegsplatz stehen, bestimmten zunächst das Geschehen, der FC sah meist nur zu. „Unser Führungstor war da schon eine kleine Überraschung“, gestand Trainer Frank Mitschkowski. Ali Salgin hatte Burak Uca glänzend bedient, der mit einem geschickten Heber das 1:0 besorgte. Hätte kurz darauf Ali Salgin seine Chance ebenfalls genutzt, wäre der Spielverlauf auf den Kopf gestellt worden. Gerechterweise aber trafen noch vor dem Wechsel die Gäste verdient zum 1:1-Ausgleich.

„Aus dem Nichts fiel auch unser 2:1“, blieb Frank Mitschkowski weiter selbstkritisch. Dazu kam auch noch Glück, denn wer den Freistoß von Sebastian Wörndle schließlich über die Linie beförderte, ließ sich nicht genau ermitteln. Auf jeden Fall verschaffte dieser Treffer den Hausherren ein wenig mehr Ruhe. Der eingewechselte Sercan Salgin sorgte dann für wesentlich mehr Betrieb. Er bereite das 3:1 durch Fanta Diane glänzend vor.

Erst danach ergaben sich eine Fülle von Chancen für den FC, der aber na diesem Tag zu schwach war, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten und spielerisch mehr zu überzeugen.

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LANDESLIGA (zeit) Gut, dass Giesenkirchens Torwart Markus Visschers einen glänzenden Tag erwischt hatte. Damit unterschied er sich ganz wesentlich von seinen Mitspielern, die aber der 1:2-Niederlage in Hilden-Nord einfach neben der Spur waren.

Die sich anbahnende Talfahrt schienen einige Akteure noch nicht bemerkt zu haben. Sie verstrickten sich viel zu sehr in Einzelaktionen, vernachlässigten das Mannschaftsspiel, das Giesenkirchen bisher stark gemacht hatte, völlig. Innerhalb von neun Minuten gerieten die Gäste auf diese Weise in einen 0:2-Rückstand. Zwar erzielte Daniel Franken fast im Gegenzug das 1:2, aber dadurch wurde Giesenkirchen auch nicht aufgerüttelt.

Ganz im Gegenteil: Es wurde viel schlimmer. Der gerade eingewechselte Daftari sah nur zehn Minuten später wegen einer Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte und schwächte damit seine Mannschaft vorübergehend noch mehr.

Aber nach zwei Platzverweisen für Hilden hätte Giesenkirchen ab der 75. Minute noch genügend Zeit gehabt, um die Partie zu drehen. Stattdessen aber kamen die Gastgeber fast im Minutentakt zu Großchancen. Immer wieder musste Markus Visschers Kopf und Kragen riskieren, um eine weitaus deutlichere Niederlage zu verhindern. Enttäuscht zeiget sich Trainer Guido Knuppertz: „Da muss sich schnell in der Mannschaft etwas ändern.“

(RP)