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Lokalsport: Lüft ist der junge Routinier des 1. FC

Lokalsport : Lüft ist der junge Routinier des 1. FC

Mit gerade einmal 22 Jahren ist der engagierte Spieler bereits ein fester Baustein des Landesligisten. Den kommenden Gegner kennt er recht gut - es ist sein Ex-Verein. Sein Trainer Markus Horsch sieht das als eine Standortbestimmung.

Der Mann rennt, sorgt vor allem in der Abwehr dafür, dass auf seiner Seite nichts anbrennt, hilft gerne auch in der Mitte aus und nimmt sich immer wieder Zeit, dem Spiel des 1. FC Mönchengladbach nach vorne den nötigen Schwung zu geben. Marcel Lüft ist erst 22 Jahre alt, aber durchaus schon als Routinier zu bezeichnen.

Immerhin hat er nach seinen fünf Jahren in der Jugend der Borussia drei Spielzeiten in der Oberliga verbracht und dabei in Fischeln und zuletzt beim SC Kapellen erstklassige Leistungen abgeliefert. Nach dem Abstieg Kapellens wollte er eigentlich wieder nach Fischeln: "Das habe ich mir wegen meiner Arbeitsstelle und meines Wohnorts in Mönchengladbach noch einmal überlegt. Vom FC kannte ich einige Kumpels. Mit Wolfgang Brück, der Kapellen trainierte, bin ich immer dorthin gefahren", sagt Lüft nun.

Er kennt also den nächsten Gegner des FC (Sonntag, 15 Uhr) bestens. "Kapellen ist schon ein schwerer Brocken, nachdem wir bisher Gegner hatten, die nicht so gut in der Tabelle standen. Da muss bei uns alles stimmen, denn wir wollen weiter ungeschlagen bleiben", sagt Lüft vor der Auswärtspartie.

Lokalsport: Lüft ist der junge Routinier des 1. FC
Foto: Fupa.net
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Um dieses Ziel zu realisieren, muss der FC in Kapellen 90 Minuten konzentriert und engagiert agieren. Kunstpausen oder Anlaufprobleme darf es dort nicht mehr geben, wenn die beachtliche Serie nicht reißen soll, die den FC immerhin auf den dritten Tabellenplatz gebracht hat. Ganz sicher steht Kapellen nach der Niederlage in Süchteln besonders unter Druck. Ein Sieg auf eigenem Platz ist da schon Pflicht.

"Wir sind froh, dass wir schon so viele Punkte gesammelt haben, dürfen uns dadurch aber nicht blenden lassen", sagt Trainer Markus Horsch. "Wir können jedes Spiel gewinnen, aber auch genauso jedes verlieren. Wir werden Sonntag sehen, wie weit wir schon gekommen sind", bleibt der Coach trotz des Erfolgs zurückhaltend.

Allerdings sieht er schon nach kurzer Zeit Fortschritte im Kader. "Inzwischen haben sich auch die Spieler herangearbeitet, die wir aus unteren Klassen geholt haben. Es ist gut, wenn dadurch der Konkurrenzkampf im Kader intensiver wird", sagt der FC-Trainer. Den dritten Platz betrachtet er als schöne Momentaufnahme, die den Ehrgeiz weiter anstacheln soll. "Wir genießen die augenblickliche Situation, sind uns aber bewusst, dass wir weiter in jedem Spiel 100 Prozent geben müssen, um weiter erfolgreich zu sein", mahnt Horsch. In dieser Hinsicht wird er sich vor allem auf Lüft verlassen können.

(RP)