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Schwimmen: Lockere Atmosphäre und starke Zeiten bei NEW-Swim-Meeting

Schwimmen : Lockere Atmosphäre und starke Zeiten bei NEW-Swim-Meeting

Als Christopher Gurski und Marco Schmitz den 22. und letzten Lauf der 100 Meter Freistil beim NEW-Swim-Meeting beendet haben, verlassen sie zufrieden das Becken. Gurski (17) hat mit 53,6 Sekunden die Konkurrenz gewonnen, und Schmitz (20) ist als Vierter persönliche Bestzeit geschwommen. Gute Ergebnisse, die zur Grundstimmung beim Heimspiel unter den Athleten der Startgemeinschaft (SG) Mönchengladbach passen.

"Das ganze Drumherum ist etwas anders als bei unseren sonstigen Wettkämpfen. Bei einer solchen Atmosphäre zu schwimmen, macht einfach großen Spaß. Zudem ist es eine schöne Gelegenheit, sich als großes Team zu präsentieren", sagen die beiden Leistungsschwimmer zur achten Auflage der Wettbewerbe im Vitusbad. Neben den 86 Sportlern des Ausrichters nutzen über 450 Schwimmer die Gelegenheit, vor den wichtigen Wettkämpfen und Meisterschaften in den kommenden Monaten ihre Form zu testen. "Für viele Sportler ist es der erste Wettkampf auf der Langbahn, zudem verspricht das schnelle Wasser im Vitusbad viele Bestzeiten. Und auch aufgrund der guten Organisation erhalten wir viel positive Resonanz", sagt Mark Jayasundara.

Bei insgesamt 2900 Starts hat der SG-Chefcoach mit seinem Trainerteam sowie den vielen fleißigen Helfern zwei arbeitsreiche Tage. Alle Wettbewerbe sind genau durchgetaktet, kaum haben die Sportler angeschlagen, springen die nächsten Schwimmer schon vom Startblock. "Es herrschte trotzdem eine ungemein lockere Atmosphäre, alles hat reibungslos funktioniert", lobte SG-Vorstand Rudolf Brügge.

Beim Ziel der SG, mit dem Vitusbad ein Landesstützpunkt zu werden, kann ein gut organisierter Wettbewerb auf hohem Niveau sicher nicht schaden. Doch entscheidend ist dafür vor allem, dass es eigene Talente bis in die Landesspitze schaffen. "Insofern ist es toll, dass Bianca Wettel hier eine Kaderpflichtzeit geschwommen ist", sagt Brügge zu den 3:04,4 Minuten der Elfjährigen über 200 Meter Lagen. Das Trainerteam schaut bei den Nachwuchsschwimmern allerdings nicht nur auf die Zeiten.

"Vor den Meisterschafts-Wochenenden achten wir jetzt nochmals auf die Technik, die Taktik oder die Wettkampfrituale. Für einige jüngere Athleten ist es der erste große Wettkampf überhaupt. Sie können Erfahrung sammeln, wie sie sich auf ihre Wettbewerbe vorbereiten müssen, und aus jedem Rennen etwas mitnehmen", sagt Jayasundara. Bei Gurski und Schmitz aus der Ersten Mannschaft braucht er darauf nicht mehr zu achten. "Wir können hier mit gutem Beispiel vorangehen", sagen sie. Bei den 100 Freistil hat das auf jeden Fall bestens geklappt.

(togr)