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Ligen im Fußballverband Niederrhein dürfen nicht zu groß werden

Kommentar zur FVN-Aufstiegsregelung : Die Ligen dürfen nicht zu groß werden

Es ist gut, dass der Fußballverband Niederrhein möglichst vielen Teams mit seiner Aufstiegsregelung gerecht werden wollte. Nun darf es aber keine zu großen Ligen geben, meint unser Autor.

Mit sportrechtlichen Festlegungen alle Beteiligten glücklich zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit im Fußball, egal ob Amateur- oder Profibereich. Mit der Aufstiegsregelung hat der Fußballverband Niederrhein aber nun eindeutig versucht, möglichst vielen Teams gerecht zu werden – und das ist gut, vor allem in einer Zeit, die ohnehin trostlos genug ist für viele Menschen, natürlich auch viele Amateurfußballer, die in diesen Monaten auf ihr Hobby verzichten müssen.

Nun gilt es jedoch, noch Lösungen zu finden, um die Staffelgrößen nicht ins Uferlose wachsen zu lassen. Zu große Ligen könnten große Probleme mit sich bringen. Denn die Corona-Pandemie ist noch längst nicht vorbei, eine zweite Welle wird nach wie vor von vielen Experten befürchtet, auch wenn es auch immer mehr optimistische Äußerungen gibt. Ein solcher erneuter Rückschlag könnte überfüllte Spielpläne schnell ins Wanken bringen – und das sollte niemand wollen.

Ein Vorschlag: Die Mönchengladbacher Kreisliga B könnte etwa in drei Gruppen mit je 14 Teams starten – das hätte Augenmaß, es wäre eine gute Mischung aus anständiger Liga-Größe und Potenzial im Spielplan. Spannend wird die Frage sein, wie der 1. FC Mönchengladbach mit seinem Aufstiegsrecht umgeht. Ein Oberligist täte dem Kreis sicher gut, aber es ist fraglich, ob die Voraussetzungen glücklich sind.