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Leichtathletik: Robin Borghans hat die Rekorde seines Vaters im Blick

Läufer vom OSC Waldniel : Robin Borghans hat die Rekorde seines Vaters im Blick

Robin Borghans vom OSC Waldniel hat den Korschenbroicher Waldlauf gewonnen. Bestzeiten ist er in diesem Jahr noch nicht gelaufen, die will er in der kommenden Saison angreifen. Und dann auch die Rekorde seines Vaters ins Auge fassen.

Einen überlegenen Sieg über zehn Kilometer hat Robin Borghans vom OSC Waldniel beim 16. Korschenbroicher Waldlauf geschafft. Seine Siegerzeit betrug am Ende 32:58,2 Minuten. „Ich habe gleich zu Beginn der Strecke richtig Gas gegeben, weil die Wege etwas schmal waren.“

Seine Mitstreiter konnten nicht mithalten: die beiden Neusser Hagos Guesch (M35, 34:12,7) und Stephan Seidel (M45, 35:52,3) landeten auf den Plätzen zwei und drei. „Der Abstand zu den anderen war am Anfang gleich und wurde zum Schluss dann aber immer größer“, sagt der 26-Jährige, NEW-Gesamtsieger von 2019 (Gewinner über zehn Kilometer in Viersen, Erkelenz und in Mönchengladbach), als er im Finale beim Volksbadlauf den 10.000-Meter-NRW-Meister Habtom Tedros mit neuer Bestzeit von 32:41 Minuten hinter sich ließ. Beim jetzigen Waldlauf ging es für ihn nicht um eine Bestzeit. Die wäre auch uninteressant gewesen, weil der Lauf keine vermessene Straßendistanz war. „Ich bin das erste Mal hier gelaufen. Es war ein schönes Rennen durch den Wald, was ich genossen habe.“

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Ernsthafter ging es für ihn zuvor beim Flutlichtmeeting Mitte September in Trier zu, als er nach 10.000 Metern gleich 25 Runden mit je 400 Meter auf der Bahn zurücklegte und eine Zeit von 32:45 Minuten erzielte. Der Physiotherapeut peilt jetzt einen größeren Wettkampf im niederländischen Nijmegen im November an. „Natürlich werde ich bis dahin weitere Läufe in der näheren und weiteren Umgebung mitnehmen, falls welche sind.“

Coronabedingt lief die diesjährige Saison für ihn etwas holprig, aber dann kamen zuletzt immer mehr Wettkämpfe hinzu und er wurde schneller. „Es fielen wohl keine Bestzeiten. Die hebe ich mir für die kommende Saison auf, vorausgesetzt, ich komme gut über den Winter.“ Die Hausrekorde seines Vaters Bert bleiben dabei im Fokus. „Ich hoffe, dass ich sie noch alle knacken werde.“ Der Klarinettist von „Frei-weg“ Oberkrüchten plant für Januar/Februar ein Trainingslager in Kenia. Sechsmal die Woche trainiert er, meistens im Freien. Wenn ein Läufer im heimischen Raum, wie in den Schwalmauen, an einem schnell vorbei huscht, könnte es Robin Borghans gewesen sein.

Beim Korschenbroicher Waldlauf gewann die 48-jährige Claudia Schmitz von der LG Mönchengladbach im Zehner über alle Frauen in 45:22,5 Minuten. Den „Fünfer“ entschied Thorsten Riepe (M35, OSC Waldniel) überlegen in 17:40,8 Minuten.