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Leichtathletik: LAV Mönchengladbach-Läuferin Paula Schneiders zufrieden mit Platz fünf bei den Deutschen Meisterschaften

Gladbacherin bei Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften : Paula Schneiders zufrieden mit Platz fünf

Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften wurde Paula Schneiders über die 3000-Meter-Hinternisstrecke Fünfte. Mit dem Ergebnis und ihrem Lauf konnte die 19-Jährige ziemlich gut leben.

Die 19-jährige Paula Schneiders vom LAZ Mönchengladbach hat bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig über 3000-Meter-Hindernis bei hochsommerlichen Temperaturen und vor leeren Zuschauerrängen wegen der Corona-Pandemie den fünften Platz geholt. „Der Start über die 3000-Meter-Hindernisstrecke war erst mein zweiter Start in diesem Sommer“, sagt Paula Schneiders, die von ihrem Vater Thomas Schneiders betreut wird.

Die U20-Euroameisterin über die 3000-Meter-Hindernisstrecke zeigte jedoch vom Startschuss an, dass ihr das Rennen sehr wichtig war. Sie sortierte sich hinter dem Führungstrio ein und hielt in der Verfolgergruppe Kontakt nach vorne. Mit dem Ausscheiden der großen Favoritin Gesa Krause (Schneiders großes läuferisches Vorbild) nach gut 1900 Metern verschärfte Elena Burckhardt (Nordschwarzwald) an der Spitze das Tempo und zog das Verfolgerfeld auseinander. Auf den letzten 800 Metern kämpfte die Gladbacherin mit zwei weiteren Läuferinnen um Platz vier. Doch bei Lufttemperaturen von 37 Grad und wenig Schatten auf der Laufbahn wurde der Lauf zum Ende hin schwer. Auf der Schlussrunde mobilisierte sie dann noch einmal die letzten Kräfte und finishte nach 10:12,93 Minuten als Fünfte. „Mit meiner Zeit bin ich voll zufrieden. Die extreme Hitze kostete viel Kraft und auf der letzten Runde wurden dann auch die Beine schwer. Ich habe aber noch mal alles gegeben und freue mich über den fünften Platz“, sagt Schneiders.

Die Studentin der Oecotrophologie blickt zufrieden auf ihren DM-Lauf zurück. “Das Rennen verlief so, wie ich es geplant hatte. Die ersten zwei Kilometer hielt ich gut vorne mit und hinten raus wurde es durch die wenige Wettkampferfahrung und der Hitze erwartungsgemäß schwieriger. Mein erstes Rennen in diesem Jahr über die Hindernisse war jetzt schneller als beim ersten Rennen letztes Jahr“, sagt sie. Mit ihrem Auftritt in Braunschweig gab die jüngste Teilnehmerin im Hindernisrennen auch eine gute Empfehlung für eine weitere Nominierung im Perspektivkader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Richtung Bundestrainer ab. „Nun plane ich noch einen Start Anfang September bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn, bevor es dann in die Trainingspause geht”, sagt Schneiders.

Sarah Schmidt, die aus dem ASV Süchteln hervor gegangen ist und nach dem Wechsel zu Bayer Leverkusen zuletzt dem LAZ Mönchengladbach angehörte, war nach ihren zwei Rennen im Vor- und Endlauf (2:04,63 bzw. 2:04,66) recht zufrieden. „Die Vorbereitung lief bei mir alles andere als optimal“, sagt sie. Lange konnte sie nicht die Bahn in Leverkusen nutzen, da sie in keinem Kader mehr ist. Darüber hinaus musste sie aus gesundheitlichen Gründen immer wieder ihr Training zurückfahren. Pünktlich zum Höhepunkt der sehr kurzen Saison und zeigte sie sich mit Platz sechs jedoch wieder in guter Form. Ihre Vereinskollegin Rebekka Ackers, die ebenfalls dem ASV angehörte, schied im 800-Meter-Vorlauf nur knapp aus.