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Leichtathletik: Christina Lehnen sieht trotz starker Frühform Luft nach oben​

Leichtathletin vom LAZ Mönchengladbach : Christina Lehnen sieht trotz starker Frühform Luft nach oben

Die 18-jährige Christina Lehnen vom LAZ Mönchengladbach hat bereits einige benötigte Zeitnormen in dieser Saison unterboten. Dennoch ist sie mit ihren bisherigen Leistungen auf Wettkämpfen nicht komplett zufrieden.

In der beginnenden Sommersaison der Leichtathleten kommen die Akteure des LAZ Mönchengladbachs immer besser in Form. In den letzten Wochen sammelten sie bereits Meisterschaftsmedaillen und Normen für Deutsche und Landesmeisterschaften. Zur „Normensammlerin“ entwickelte sich zurzeit Hindernisläuferin Christina Lehnen (Turnerschaft Neuwerk). Bei der langen Laufnacht in Karlsruhe lief die 18-jährige Abiturientin über die 3000-Meter-Hindernisstrecke mit 11:00,60 Minuten neue persönliche Bestzeit.

Dabei unterbot sie die Norm für die Deutschen U23-Meisterschaften in Wattenscheid und die B-Norm zur Deutschen Meisterschaft der Männer und Frauen im Berliner Olympiastadion. Nur vier Tage später sicherte sie sich in Kamen souverän den NRW-Titel der Jugend U20 in 6:57,30 Minuten. Mit dieser Zeit sicherte sie sich gleichzeitig die Norm für die Deutschen U20-Meisterschaften in Ulm. Trotz der schon guten Form in der noch jungen Leichtathletik-Saison zeigte sich die Brachterin, die in ihrem Heimatverein TSF Bracht eine Gruppe trainiert, nicht ganz zufrieden.

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„Die Rennen sind zwar schon ganz gut, aber ich kann im Wettkampf noch nicht alles abrufen, was vom Training her möglich sein sollte“, sagt sie kritisch zu den ersten Läufen und deutet damit an, dass im Sommer bei den Meisterschaften mit einer Leistungssteigerung zu rechnen ist. „Während des Abiturs gleich drei DM-Normen zu laufen, ist schon ein gutes Zeichen Richtung Juli“, meint ihr Trainer Johannes Gathen optimistisch. Nach dem erfolgreichen ablegen der Abiturprüfungen kann Christina Lehnen sich jetzt ganz auf das Laufen konzentrieren. Nach der ersten Wettkampfserie steht nun noch einmal ein Trainingsblock an, bevor es für die Hindernisläuferin in die nächste Wettkampfphase mit Landes- und Deutsche Meisterschaften geht.

In ihrem Sog löste in Kamen Romy Schneider (TV Odenkirchen) ebenfalls das Ticket für die U20-DM. In ihrem ersten Hindernisrennen lief sie mit verhaltenem Beginn in 7:20,19 Minuten zur NRW-Vizemeisterschaft und zur DM-Norm. Henning Krings (TV Odenkirchen) schaffte bei den NRW-Meisterschaften in seinem ersten 2000-Meter-Hindernisrennen der U18 in 6:48,36 Minuten den vierten Rang.