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Landesliga: Taktische Funkstille vor Duell zwischen Süchteln und Kapellen-Erft

Duell zwischen Süchteln und Kapellen-Erft : Taktische Funkstille

Eigentlich tauschen sich Frank Mitschkowski, Coach beim ASV Süchteln, und Kapellen-Erft-Trainer Björn Feldberg stets über die kommenden Gegner aus – in dieser Woche nicht.

Der ASV Süchteln trifft in der Fußball-Landesliga am 9. Spieltag auf den Tabellendritten SC Kapellen-Erft, die seit dieser Saison von Björn Feldberg trainiert werden. Beide Trainer kennen sich aus der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Mönchengladbach und pflegen seither einen regen Kontakt. Das hat mitunter auch mit der Tatsache zu tun, dass der ASV Süchteln immer in der Vorwoche gegen die Gegner spielt, gegen die die Kapellener am darauffolgenden Sonntag antreten. Doch in dieser Woche dürfte das etwas anders sein.

 Frank  Mitschkowski
Frank Mitschkowski Foto: Heiko van der Velden

„Wir tauschen uns natürlich immer über die Gegner aus, doch in dieser Woche wird erstmalig kein Austausch stattfinden“, sagte ASV-Trainer Frank Mitschkowski, der dabei etwas schmunzeln muss. Sein Team hatte am vergangenen Wochenende „spielfrei“, holte davor drei Siege in Folge. Diese Serie gilt es nun auszubauen, damit die Süchtelner die Abstiegsränge verlassen und den Sprung ins Tabellenmittelfeld angehen können. Doch mit dem SC Kapellen-Erft reist eines der stärksten Teams der Liga am Sonntag in die Irmgadisstadt, das mit 16 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz steht.

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„Wir wollen den Rückenwind aus den letzten drei Spielen mitnehmen und unsere Serie ausbauen. Wir wissen allerdings auch, was auf uns zukommt“, sagt Mitschkowski, der weiter ausführt: „Kapellen hat eine gute Mischung aus Alt und Jung. Die Mannschaft kann ein hohes Tempo gehen. Bei ihnen kann man ganz klar auch die Trainerhandschrift erkennen.“

Für ihn ist es gleichzeitig auch ein Duell gegen seinen Ex-Verein. Bis zum Winter der Saison 2015/16 hatte Mitschkowski nämlich die Verantwortung für die Kapellener, die damals in der Oberliga-Niederrhein spielten. Doch aus dieser Zeit sind mit David Dygacz (34) und Robert Wilschrey (32) nur noch zwei Spieler des damaligen Kaders vorhanden. Letztgenannter kam dabei für Alemannia Aachen in der Saison 2012/13 in 18 Spielen in der Dritten Liga zum Einsatz und ist aktuell mit fünf Toren der treffsicherste Torschütze der Gäste.

Wie es personell für Süchteln am Sonntag im Duell gegen Kapellen aussieht, dürfte derzeit noch ein großes Fragezeichen sein, da zuletzt eine Erkältungswelle über die Mannschaft rollte.

Dennoch könnte ein Spieler sein Debüt feiern – Hiromasa Kawamura. Derzeit warten die Verantwortlichen des ASV allerdings noch auf die Spielberechtigung des 26-jährigen japanischen Offensivspielers. „Wir hoffen natürlich das „Hiro“ Sonntag spielen darf“, sagt der ASV-Coach. Den Kontakt zu Kawamura stellte übrigens Shota Arai her, der unter Mitschkowski beim SC Kapellen-Erft spielte.