Landesliga: Die Turnerschaft Lürrip schließt zum Spitzenreiter auf

Handball : Biesel lässt überraschend einen Punkt liegen

Ein spätes Tor von Nils Küllertz rettete dem Tabellenführer immerhin einen Punkt. Da Verfolger Lürrip seine Hausaufgaben machte, zog er mit Biesel gleich. Eine desolate Angriffsleistung sorgte für eine Klatsche des TV Beckrath.

Völlig überraschend hat Spitzenreiter ATV Biesel gegen die HG Kaarst/Büttgen beim 29:29 (12:15) einen Punkt liegengelassen. Dabei lief es in den ersten 15 Minuten noch recht ordentlich und die Hausherren führten 9:6. Doch dann ließen sie gleich drei hochkarätige Chancen aus, was Büttgen eiskalt ausnutzte und nicht nur den Ausgleich erzielte, sondern auch selbst in Führung ging. Nach dem Wechsel ein identisches Bild: Starke 15 Minuten und dann erneut leichte Fehler. Erst 35 Sekunden vor dem Ende erzielte Nils Küllertz den Ausgleich für das Team von Trainer Felix Linden. ATV-Tore: Saxenhausen (8), Genenger (5), Dauben (4), Küllertz (4/4), Kox (3), Krichel (2), Küsters, Verweij und Burkhardt.

Besser machte es die Turnerschaft Lürrip die beim VT Kampen souverän mit 31:21 (14:9) gewann und damit mit Biesel wieder gleichzog. Im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. TSL-Tore: Auth (10/3), Schimanski (7), Nacken (5), Heitzer (3/2), Kölling, Bosnjak (je 2), Leyendeckers und Flügel.

Einen letztlich verdienten 31:27 (17:14)-Erfolg landete der TV Geistenbeck II gegen den TV Oppum II. „Das war kein gutes Spiel, aber wir trotzdem gewonnen“, so Trainer Stefan Klapsing. „Wir haben aber auch einige verletzte Spieler zu beklagen.“ TVG-II-Tore: Dauben (8), Klinger (8/4), Zimmermanns, Vieregge (je 4), Reichert, Fimmers (je 3) und Altemeier.

Eine desolate Angriffsleistung war der Grund für die deftige 15:32 (5:15)-Niederlage des TV Beckrath bei der Turnerschaft St. Tönis II. TVB-Tore: Brenner (6/2), Schäfer (3), Giesen, Rostek (je 2/1), Paulussen und Flock.

Der HSV Rheydt verlor beim Hülser SV mit 21:26 (14:12). Die Gäste waren bis Mitte der zweiten Halbzeit tonangebend, ehe sie völlig den Faden verloren. HSV-Tore: Bössem (8/1), Gogol, Kleinehakenkamp, Schmitz, Rosskamp, A. Langen, F. Langen (je 2) und Meyer.

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