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Kreisliga A: Tus Wickrath auf dem Weg vom Abstiegskandidaten zum Meisterschaftsanwärter

Hinrundenfazit TuS Wickrath : Vom Abstiegskandidaten zum Meisterschaftsanwärter

TuS Wickrath eilte in der Hinrunde von Sieg zu Sieg und führt die Liga mit großem Vorsprung an. Statt Abstiegssorgen dürfen die Verantwortlichen nun vom Aufstieg in die Bezirksliga träumen.

Nach dem Bezirksliga-Abstieg im Jahre 2010 verfehlte der TuS Wickrath in den folgenden fünf Spielzeiten gleich viermal knapp die Rückkehr in die höhere Liga. Danach ging es bergab. Und wäre die Abstiegsregelung in der abgebrochenen Saison 2019/20 beibehalten worden, würde das Team heute in der Kreisliga B spielen. Stattdessen vollzog sich in der Vereinsführung ein Wechsel, während Trainer Dirk Horn weiterhin das Vertrauen ausgesprochen wurde. Dazu drehte man im Kader an den richtigen Stellschrauben. Was sich in der annullierten Vorsaison bereits abzeichnete, setzt sich daher nun fort: Der zunächst als Abstiegskandidat gehandelte TuS dominiert die Liga und schickt sich als Spitzenreiter an, in die Bezirksliga zurückzukehren.

Wie war der Saisonverlauf?

Im ersten Spiel gab es ein torloses Remis in Korschenbroich. Dann folgten neun Siege in Siege, darunter zum Teil deutliche Erfolge gegen direkte Konkurrenten wie das 5:1 bei Türkiyemspor, dem 9:3 gegen Geistenbeck oder dem 7:1 gegen ASV Süchteln II. Dem 1:1 bei den Red Stars folgten zwei weitere Siege, diesmal aber nicht mehr so deutlich. Das 3:3 gegen Rheindahlen war aus TuS-Sicht als glücklich zu bezeichnen, danach fand Wickrath mit zwei weiteren Siegen jedoch wieder in die Spur zurück.

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Was lief gut?

Schon in der Saisonvorbereitung überzeugte der TuS: Nur gegen den 1. FC Mönchengladbach und gegen OSV Meerbusch (Kreisliga A) gab es knappe Niederlagen. Gegen die klassenhöheren Neuwerker gewann man hingegen. Dazu gesellte sich der Erfolg im nachgeholten Kreispokalspiel gegen den Landesligisten Süchteln. Dagegen schied man im diesjährigen Kreispokal mit 2:3 gegen den 1. FC Viersen aus. Und im Niederrheinpokal boten sie dem Oberligisten TVD Velbert trotz der 1:5-Niederlage die Stirn. Sowohl in der Heim- als auch der Auswärtstabelle belegt Wickrath den Spitzenplatz. Daneben erzielte Wickrath die meisten Tore der Liga – und erhielt gleichzeitig die wenigsten Gegentreffer.

Was muss besser werden?

„Es gibt immer und überall Verbesserungsmöglichkeiten. In unserem Falle wäre dies aber Jammern auf recht hohem Niveau“, erklärte der Vereinsvorsitzende Felix Schubert. Mit dem wahrscheinlich jüngsten Kader in der Liga sind Formschwankungen jedoch einkalkuliert – auch wenn die Mannschaft bislang davon verschont blieb.

Personal und Neuzugänge:

Mit sechs Neuzugängen, davon vier aus der annullierten Saison ohne Einsatzzeiten, startete der A-Ligist in die Saison. Aktuell ist Tom Baulig der einzige Winterzugang. Er kehrt aus Jüchen zu seinem Heimatverein zurück. Gespräche mit zwei weiteren Spielern sollen nach Aussage von Schubert derzeit stattfinden, erst wenn der Wechsel fix ist, werden die Namen bekanntgegeben.

So sieht die Vorbereitung aus:

Der Trainingsstart in Wickrath ist für den 5. Januar vorgesehen. Geplante Testspiele sind an den folgenden Terminen geplant: 16. Januar TuS Grevenbroich (Heim), 19. Januar. Mennrath (Auswärts), 23. Januar SVG Grevenbroich (H), 30. Januar Viersen-Rahser (H), 6. Februar Dilkrath (H)