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Kreisliga A: Meister Tus Wickrath mit Dämpfer für die Red Stars

Dämpfer für die Red Stars : Meister Wickrath eilt weiter von Sieg zu Sieg

TuS Wickrath gibt auch als feststehender Meister weiter Gas und besiegt daheim die Red Stars mit 3:1. Für die Gäste ist es ein Rückschlag im Aufstiegskampf.

Wer dachte, dass der TuS Wickrath sich als frühzeitig feststehender Meister und Aufsteiger in den letzten Spielen hängen lassen würde, der irrte gewaltig. Das bekamen auch die Red Stars zu spüren, die selbst noch um einen Aufstiegsplatz kämpfen. Am Ende gewann der TuS mit 3:1 – wobei der Sieg auch deutlich höher hätte ausfallen können.

Bereits in der 3. Minuten verpasste Wickrath nur knapp die Führung, als eine Flanke von Dennis Richter einen Mitspieler verpasste. Zwei Minuten später gab es dann Aufregung bei den Gästen, die einen Handelfmeter forderten, doch der Schiedsrichter entschied stattdessen auf Freistoß für Wickrath. Anscheinend war noch ein Spieler der Red Stars mit der Hand am Ball gewesen. Der TuS blieb am Drücker und die Abwehr der Red Stars hatte durchaus Probleme, unter anderem mit den Flanken von Phil Engels. Die 1:0-Führung fiel dann in der 13. Minute durch Niek Gabriel Mäder. Doch die Red Stars zeigten sich nicht geschockt und hatten ihrerseits wenig später zwei kleinere Möglichkeiten. Aber Wickrath behielt die Kontrolle und hatte fortan seine beste Phase mit zahlreichen Möglichkeiten, von denen gleich zwei nur knapp vor der Torlinie geklärt werden konnten. Über einen höheren Rückstand hätten sich die Red Stars zu diesem Zeitpunkt nicht beschweren dürfen. Das 2:0 in der 40. Minute kam demnach auch nicht überraschend: Nils Höffges bediente seinen Kapitän Richter, dessen Abschluss vom Innenpfosten über die Linie ging.

  • Foto: Titz
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Nach der Halbzeit verpasste Richter nach einer Ecke seinen zweiten Treffer. Im Gegenzug fand dann Atabey Kaplan eine unsortierte Abwehr vor und verkürzte humorlos zum 1:2 (49.). Engels stellte in der 70. Minute den alten Abstand wieder her, als er von Mäder perfekt bedient wurde und zum 3:1 traf. Doch Wickrath schwächte sich im Anschluss selbst: Zuerst sah Mäder nach einem taktischen Foul Gelb-Rot (73.), fünf Minuten später wurde Kevin Wolfs nach einer Beleidigung mit Rot zum vorzeitigen Duschen geschickt. Die Red Stars konnten aus der zahlenmäßigen Überlegenheit allerdings kein Kapital mehr schlagen.

Trotz der Niederliga wollen die Red Stars ihre Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgeben. „Wir haben noch vier Spiele vor uns, da kann noch viel passieren“, sagte Trainer Marat Surtebayev. Dirk Horn dagegen war voll des Lobes über seine Mannschaft: „Wir wollen am Ende ungeschlagen aus der Saison gehen, also schenken wir kein einziges Spiel her. Selbst mit einer kleinen Trainingseinheit in den vergangenen beiden Wochen und dann im Spiel in Unterzahl noch so aufzutreten – Respekt.“