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Fußball: Kreisliga A ist oben genauso spannend wie im Keller

Fußball : Kreisliga A ist oben genauso spannend wie im Keller

Nach Jahren mit jeweils zwei Aufsteigern aus der Kreisliga A, versprach die laufende Saison bereits im Vorfeld spannend zu werden. Nur der Meister wird in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen, und nach der Hälfte der Saison hat nicht ganz überraschend der TuS Wickrath die Herbstmeisterschaft für sich entschieden. "Es ist nicht wichtig, jetzt oben zu stehen, sondern im Mai", stellte Trainer Wilfried Nilges eiligst klar. Von den fünf Punkten Vorsprung, die der TuS noch nach dem 13. Spieltag hatte, ist zur Pause indes nur noch einer übrig geblieben.

Vor einem Jahr hatten die Neuwerker im Winter drei Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz, und waren am Ende nur Dritter. "Vielleicht wäre ein Polster auch gar nicht gut gewesen. So weiß man, dass es nur mit 100 Prozent gehen wird", fügte Nilges an, der für die Pause noch die eine oder andere Verstärkung ankündigte. Wie eng es an der Spitze zugeht, dokumentiert auch die Tatsache, dass die DJK/VfL Giesenkirchen als eines der Überraschungsteams am letzten Spieltag der Hinrunde noch Herbstmeister hätte werden können, durch das 1:3 gegen Schlusslicht Red Stars aber bis auf Platz vier abrutschte. Nur drei Zähler trennen die vier Spitzenplätze, und dahinter kommt zumindest mit weiteren drei Zählern weniger auch Germania Geistenbeck als weiteres Überraschungsteam für das Rennen um die Spitze infrage.

Zwei weitaus heißere Kandidaten überwintern aber noch zwischen Wickrath und Giesenkirchen in der Tabelle. Bei Teutonia Kleinenbroich ist dies zwar nicht prinzipiell, aber nach der verkorksten Saisonstart dann doch überraschend. Ein Punkt und zwölf Gegentore waren die Bilanz der ersten vier Spiele, zehn Siege und nur drei Gegentore die der folgenden elf Partien. Das bedeutet Platz zwei mit einem Punkt Rückstand auf die Spitze. "Wir sind zufrieden", sagt Trainer Norbert Müller, der weiß, dass das Rennen lange noch nicht entschieden ist. Die Neuwerker sind als Dritter punktgleich mit Giesenkirchen und können diesmal als Verfolger versuchen, oben mitzumischen.

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Nicht minder spannend sieht es im Abstiegskampf aus. Vier Absteiger wird es geben, sofern drei Kreisteams aus der Bezirksliga absteigen, was zu befürchten steht. Am rettenden Ufer wäre dann aktuell Odenkirchens Zweite mit 17 Zählern, sechs Teams darüber sind je maximal zwei Siege davon entfernt. Das macht klar, was hier noch alles passieren könnte. Abgeschlagen ist niemand, da auch die Red Stars und Neersbroich mit zehn Zählern sehr schnell wieder Kontakt herstellen könnten. Ungewiss ist die Zukunft des SC Rheindahlen II. Findet der Klub keine Verstärkung für die Erste, könnte die Mannschaft zurückgezogen werden.

(kpn)