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Keuken Kampioen Divisie: VVV Venlo zwischen Unmut und Umbruch

Saisonfazit VVV Venlo : Zwischen Unmut und Umbruch

VVV Venlo hat die Play-offs in der zweiten niederländischen Liga verpasst. Die kommende Saison soll für die Luhukay-Elf besser laufen, doch der Kader wird sich erneut stark verändern.

Für VVV Venlo ist mit einem 3:2-Auswärtssieg am 38. Spieltag bei Jong FC Utrecht eine enttäuschende Saison in der Keuken Kampioen Divisie zu Ende gegangen. Mit 48 Punkten landete die Elf von Trainer Jos Luhukay auf Platz zehn der zweiten niederländischen Liga.

Nach dem Abstieg aus der Eredivisie war der direkte Aufstieg zunächst nicht eingeplant. Zu groß war der Umbruch des Kaders, der im Winter weiterfortgeführt wurde – auch aufgrund des geringen Budgets. Aus dem Kader der Vorsaison waren zum Ende dieser Spielzeit nur noch sieben Spieler dabei: Delano van Crooij (TW), Bram Verbong (TW), Simon Jansen, Tobias Pachonik, Tristan Dekker, Wassim Essanoussi und Yahcuroo Roemer.

Zumindest die Aufstiegs-Play-offs sollten es in dieser Saison aber dennoch sein, wie VVV-Geschäftsführer Marco Bogers im Dezember mitteilte: „Wir sind ambitiös und wollen uns in dieser Saison für die Aufstiegs-Play-offs qualifizieren.“ Doch das vorgegebene Ziel wurde um einen Tabellenplatz oder besser gesagt um acht Punkte verfehlt.

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Trainer Luhukay gab vielen jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs Einsatzchancen – insgesamt 15 Spieler kamen dabei aus der eigenen Akademie. Das diese Spieler eine gewisse Anlaufzeit im Profibereich benötigen, versteht sich von selbst. Dennoch hatte man sich in Summe mehr erhofft. „Wir wussten, dass es ein sehr schweres Jahr für uns wird. Das wir die Aufstiegs-Play-offs verpasst haben ärgert uns alle, im kommenden Jahr wollen wir es besser machen“, sagte VVV-Coach Luhukay. Doch seine Aufgab,e die Mannschaft wieder ins Oberhaus zu führen, wird nicht leichter werden. Der Kader der Grenzstädter soll erneut umgebaut werden.

Das heißt, dass die Mannschaft wieder einige Zeit brauchen wird, um zu funktionieren. Das war auch eines der Probleme in der aktuellen Saison: Denn bei 33 eingesetzten Spielern konnte man wahrlich nicht von einer eingespielten Mannschaft sprechen. Aber gerade dieser Punkt dürfte von entscheidender Bedeutung sein, soll die Rückkehr in die Eredivisie gelingen.

Zumal man auch vor dem Tor deutlich kaltschnäuziger werden muss. Hier hat die Mannschaft einfach zu viele Punkte liegen lassen. Das wird auch beim Blick auf die Tabelle deutlich: Teams wie Excelsior Rotterdamm oder auch Jong Ajax liegen nur drei Plätze vor VVV Venlo, haben allerdings 32 Tore mehr geschossen. Acht Spiele verlor Venlo mit einem Tor Unterschied.

Immerhin: Einen Aufstieg hat VVV Venlo in dieser Saison doch noch feiern können. Das U21-Team ist von der dritten in die zweithöchste Spielklasse aufgestiegen. Mit zwei späten Toren sorgte Ertan Hajdarj, der auch bereits für die Profis zum Einsatz kam, für den 5:3-Auswärtserfolg bei Fortuna Sittard.