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Lokalsport: Kein HTCM: Verschmelzungspläne sind gescheitert

Lokalsport : Kein HTCM: Verschmelzungspläne sind gescheitert

In den vergangenen Wochen war es ruhig geworden um die Verschmelzungspläne zwischen dem Gladbacher HTC und dem Rheydter SV. Nun haben die jeweiligen Klubvorsitzenden die Gespräche für beendet erklärt. Die beiden Traditionsvereine werden nicht miteinander zum HTC Mönchengladbach verschmelzen.

"Nach den verschiedenen Informationsveranstaltungen und Mitgliederversammlungen mussten wir feststellen, dass eine 75-prozentige Mehrheit der Mitgliederstimmen, die jeweils für die Fusion erforderlich gewesen wäre, nicht mehr erreichbar ist, da die Wünsche der Mitglieder noch zu weit voneinander entfernt sind", erklärten Florian Kunz (GHTC) und Nicole Meyer (RSV) in einem Schreiben ihren Mitgliedern. Eigentlich hatten die Vorstände im März oder April über die Verschmelzung abstimmen lassen wollen, zu dieser Zeit taten sich auch bereits die Hockey-Mannschaften beider Vereine zusammen.

"Die Hockeykinder und Eltern haben uns vor Augen geführt, dass das ursprüngliche Ziel unserer Gespräche sinnvoll, umsetzbar und erfolgsversprechend gewesen wäre. Leider hat sich aber auch gezeigt, dass die Zeit für einen Zusammenschluss wohl noch nicht gekommen ist", fügen Kunz und Meyer in dem Schreiben hinzu. Derzeit arbeiten die Vorstände daran, Regelungen zu finden, um den Trainings- und Spielbetrieb in der laufenden Feldsaison sicherzustellen. Zeitnah müssen auch Entscheidungen für die Hallensaison gefällt werden.

Eine erste Konsequenz hat es beim RSV bereits gegeben: Gestern erklärte Nicole Meyer ihren sofortigen Rücktritt als Erste Vorsitzende.

(togr)