Hockey: Kein Gladbacher Team bei DM-Endrunde

Hockey: Kein Gladbacher Team bei DM-Endrunde

Es waren nur wenige Minuten, die für die männliche A-Jugend des Gladbacher HTC das Aus im Kampf um die deutsche Meisterschaft bedeuteten. 2:0 führte sie im ersten Spiel ihrer Zwischenrunde gegen den UHC Hamburg, kassierte aber binnen kurzer Zeit vier Gegentreffer.

Und als sie wieder zum 4:4 ausgeglichen hatte, bekam sie nochmals einen Doppelschlag. Am Ende stand eine 5:6-Niederlage gegen die Hamburger, die am Tag darauf souverän in die DM-Endrunde einzogen.

"Es ist sehr ärgerlich, weil wir das Spiel gegen den UHC über weite Strecken im Griff hatten. Wir hätten es ebenso in die Endrunde schaffen können, aber gegen Hamburg haben wir in einigen Situationen nicht clever genug agiert", sagte Gladbachs Trainer Uli Klaus. Wie der A-Jugend erging es auch den A-Mädchen des GHTC sowie den A-Knaben des Rheydter Spielvereins.

In ihren Zwischenrunden verloren sie jeweils die erste Partie nach großem Kampf, erreichten aber zumindest den dritten Platz. Nur die weibliche Jugend A des GHTC musste sich deutlicher geschlagen geben, verlor gegen den DHC Hannover 0:8 und gegen Klipper Hamburg 0:5. Somit schaffte es in dieser Feldsaison kein Gladbacher Jugendteam in eine DM-Endrunde.

"Wir können hochzufrieden sein, wir haben eine tolle Visitenkarte für den Klub abgegeben", sagte Rheydts Trainer Alexander Trueson. Seine A-Knaben boten dem Nürnberger HTC bis zum Schluss Paroli, holten zweimal einen Rückstand auf und kassierten erst am Ende noch zwei Gegentore zum 2:5. "Leider hat nach dem 2:2 etwas die Cleverness gefehlt, so dass wir direkt in einen Konter zum 2:3 gelaufen sind", sagte Trueson. Dafür gewann der RSV mit seinem starken Torwart Niklas Fassbender und dem überzeugenden Tobias Samulowitz das Spiel um Platz drei gegen den TSV Schott Mainz 9:0.

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A-Mädchen: Niederlage, dann Sieg

Auch Gladbachs A-Mädchen gewannen ihr zweites Spiel, nachdem sie zunächst dem Nürnberger HTC 2:3 unterlegen waren. In diesem Spiel hatte der GHTC schon 0:3 zur Pause hinten gelegen. "Nürnberg hat verdient gewonnen, doch es war eine riesige Leistung meiner Mannschaft, sich nicht aufzugeben und nochmals heranzukommen", sagte Trainer Steffen Freitag. Er konnte sich zudem freuen, dass sein Team für einen positiven Saisonabschluss sorgte, in dem es noch den Bietigheimer HTC nach Rückstand 3:1 besiegte.

Die männliche Jugend A steckte die Enttäuschung über das knappe Aus ebenfalls weg und gewann gegen den DHC Hannover trotz zweimaligen Rückstands 6:3. "Es war mir sehr wichtig, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden, zumal es mein letztes Spiel als Trainer der A-Jugend war", sagte Klaus.

(togr)
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