Kein Bezirksliga-Absteiger aus Mönchengladbach

Fußball : Diese vier Teams steigen in die Kreisliga A auf

Bedingt dadurch, dass es keinen Absteiger aus dem Gladbacher Raum aus der Bezirksliga gibt, gibt es diesmal unüblicherweise gleich vier Aufsteiger aus der Kreisliga B in die A-Liga. Mit Victoria Mennrath II, Hehn, RW Venn und den Red Stars haben sich die jeweils beiden Meister und Zweitplatzierten für die höhere Spielklasse empfohlen.

Victoria Mennrath II: Ein einziges Mal stand die Reserve des Bezirksligisten nicht auf einem der beiden vorderen Plätze – das war Platz drei nach dem 13. Spiel. Und wie die Erste Mannschaft des Klubs stellt auch die „Zwote“ das torhungrigste Team der Liga. 164 Treffer in 28 Spielen sind schon ein kleines Ausrufezeichen Richtung A-Klasse. Da sind die 38 Gegentore (Rang drei in Gruppe 1) fast schon zu vernachlässigen, zeigen andererseits aber auch eine mögliche Schwachstelle auf. Je zwei Niederlagen und Unentschieden wurden dem Meister der Gruppe 1 beigefügt. Gleich fünf zweistellige Siege gelangen dem Team von David Dickmeiß und Peter Vieten dafür.

DJK Hehn: Nach sieben Jahren Abstinenz kehrt in der DJK ein alter Bekannter in die Kreisliga A zurück. Aus der ehemaligen Wundertüte ist inzwischen ein Team geworden, das erst am vorletzten Spieltag durch die 2:3-Niederlage gegen Mennrath II von eben dieser Victoria an der Spitze abgelöst wurde. Auch hier war Rang drei an den ersten beiden Spieltagen die schlechteste Platzierung. Überwiegend grüßte das Team von Trainer Torsten Müller von der Tabellenspitze. Die erwähnte Niederlage war auch die einzige in der gesamten Spielzeit. Hinzu gesellen sich vier Unentschieden. In der Endabrechnung fehlte ein Zähler zum Gleichstand zu den Mennrathern, mit denen man gemeinsam den sicheren Aufstieg feierte. Hehn erzielte in Gruppe 1 die zweitmeisten Tore (129) und kassierte die wenigsten (27.).

RW Venn: Vier, drei, zwei, eins – das ist der tabellarische Verlauf Venns in der Gruppe 2. Drei Niederlagen, ein Unentschieden und 26 Siege verbuchten die Rot-Weißen nach ihrem Umbruch. Die 130 erzielten Tore sind der drittbeste Wert der Gruppe, die 31 Gegentore reichen für einen geteilten zweiten Rang. Trotz des hohen Durchschnittsalters von derzeit fast 28 Jahren half auch die Erfahrung etlicher Spieler zum Erringen des Meistertitels, der seit dem vierten Spieltag vehement verteidigt werden musste. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga A in der Saison 2004/05 tummelte sich der Verein in den beiden niedrigsten Spielklassen.

Red Stars: 76 Punkte (25 Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen) reichten am Ende zu Rang zwei und der damit verbundenen Rückkehr in die A-Liga, der die Red Stars zuletzt in der Saison 2014/15 angehörten. Das Nachsehen hatten letztendlich Lürrip II und Neersbroich in dieser an der Spitze recht ausgeglichenen Gruppe 2. Den Erfolg an Rückkehrer Ilja Lichtenwald auszumachen, wäre vermessen, aber andererseits handelt es sich hierbei auch nicht um einen Zufall. Gleich sechs Spieler aus dem Team von Trainer Marat Surtebayev erzielten in dieser Spielzeit zehn oder mehr Tore. Und Lichtenwald hat mit seinen 18 Treffern einen wesentlichen Beitrag zum Aufstieg beigetragen. Aber auch dieses Team ist in die Jahre gekommen und mit fast 29 Jahren im Schnitt noch etwas älter als Venn.

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