Hockey: Jugendstil beim GHTC

Hockey: Jugendstil beim GHTC

Die Damen des Gladbacher Hockey- und Tennisclubs gehen mit Oliver Kurtz als Trainer in die Zweitliga-Saison. Der ist über die längere Vorbereitung nicht unglücklich. Die GHTC-Herren und der RSV müssen beide nach Köln.

Normalerweise ist es eine undankbare Aufgabe, als einzige Mannschaft im Verein immer noch eine Vorbereitung zu absolvieren, während die anderen Teams längst in die Saison gestartet sind.

Doch dem neuen Damentrainer des Gladbacher HTC, Oliver Kurtz, kam der durch die Damen-Weltmeisterschaft verspätete Start in der Zweiten Bundesliga ganz gelegen. "Die intensive Vorbereitung war gut, denn wir hatten viele Abgänge und einiges Verletzungspech", sagt Kurtz.

An Qualität verloren

Seit dem Sommer trainert er , assistiert von seinem Vorgänger Achim Krauß, die GHTC-Damen, für die es im zweiten Jahr nach dem Aufstieg wieder um den Klassenverbleib geht. "Mein Fokus liegt voll auf den fünf Spielen vor der Hallensaison. Es ist wichtig, dort nicht gleich den Anschluss zu verlieren", sagt Kurtz. Denn mit Steffi Hiepen (Hockey-Pause), Laura Kandt oder Esther Voullié (Studium) hat der GHTC an Erfahrung und Qualität verloren.

"Die Jüngeren müssen nun mehr Verantwortung übernehmen", so Kurtz. Das wird gleich zu Beginn wichtig sein, wenn die Damen beim Aufsteiger Marienthaler THC (Samstag, 16 Uhr) und bei Eintracht Braunschweig (Sonntag, 12 Uhr) antreten. "Ich möchte dort mit drei Punkten nach Hause kommen", sagt Kurtz.

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Drei Punkte, das ist auch das erklärte Ziel der GHTC-Herren für das Gastspiel bei Schwarz-Weiß Köln (Samstag, 18 Uhr), das mit drei Siegen gestartet ist. "Sie sind ausgeglichen besetzt und spielen wie wir sehr aggressiv. Da ist es wichtig, im Zweikampf dagegenzuhalten, aber auch mal das Tempo herauszunehmen", sagt Trainer Jan Klatt, der noch um den Einsatz seines angeschlagenen Stürmers Brett Dempster bangen muss.

Zudem werden einige A-Jugendliche fehlen, da der Nachwuchs am Wochenende die WHV-Endrunde spielt und sich dort für die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren möchte. "Dafür sollten wir das Halbfinale gegen den Crefelder HTC gewinnen, das ist unser Ziel", sagt Klatt.

Der Rheydter Spielverein muss am Wochenende ebenfalls nach Köln fahren. Der Bundesliga-Absteiger spielt am Sonntag (12 Uhr) bei Blau-Weiß Köln, das wie Rheydt drei Punkte aus drei Spielen gesammelt hat. "Das wird keine einfache Aufgabe und sicher ein richtiges Kampfspiel.

Köln hat eine erfahrene Truppe, die von ihrem Teamgeist lebt", sagt RSV-Trainer Aditya Pasarakonda, der von seiner Mannschaft eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit des Derbys gegen den GHTC erwartet. "Wir müssen dahin kommen, dass wir zu Beginn nicht mehr zu viel Respekt vor dem Gegner haben. Zuletzt haben wir immer erst nach einem Rückstand aufgedreht", sagt Pasarakonda.

(RP)
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