Lokalsport: Jüchens Jamarishvili trifft doppelt und sieht dann Rot

Lokalsport: Jüchens Jamarishvili trifft doppelt und sieht dann Rot

Benrath bleibt der Angstgegner des VfL Jüchen. Völlig überraschend verloren die Gastgeber gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus der Landeshauptstadt 2:4. Noch lange nach Spielschluss konnte sich Michele Fasanelli kaum beruhigen: "Sicherlich haben wir uns zum Teil die Niederlage selbst eingebrockt. Einen wesentlichen Beitrag hat aber auch das Schiedsrichtergespann dazu beigetragen", sagte Jüchens Trainer.

Dabei sah es diesmal zunächst nach einem klaren Erfolg der Hausherren aus. Konstantine Jamarishvili hatte die deutlich überlegenen Jüchener vor der Pause mit zwei Toren in Führung gebracht. Thorben Schmitt hätte mit seinen Chancen den Vorsprung durchaus deutlicher gestalten können. Dazu wurden etliche Konterchancen nicht ausgespielt.

"Ich hatte gewarnt, dass die Gäste mit Beginn der zweiten Halbzeit Druck machen würden", sagte Fasanelli. Doch seine Spieler gingen allzu gelassen aufs Spielfeld und kassierten prompt das 1:2, wodurch die Gäste noch einmal motiviert wurden und sogar noch zum 2:2 kamen, als Benraths Krohn Torwart Venten den Ball aus den den Händen köpfte und zum 2:2 einschob. Dazu platzte Jamarishvili der Kragen, nachdem er zum wiederholten Mal böse gefoult worden war. Seine Bewegung in Richtung Gegenspieler veranlasste den Unparteiischen, Rot zu zeigen. Jüchen erzielte zwar in Unterzahl noch ein Tor, das aber keine Anerkennung fand. Stattdessen kamen die Gäste zum 3:2 und 4:2.

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Jüchen: Venten - Köller, Peltzer, Gürpinar, Weuffen (65., Turkay) - Rixen, Kell - Jamarishvili, Schmitt, Erkes (88., Spinrath) - Ahmeti. Tore: 1:0 Jamarishvili (25.), 2:0 Jamarishvili (38.), 2:1 Yamashita (49.), 2:2 Krohn (62.), 2:3 Yamashita (75.), 2:4 Fatni. Rote Karte: Jamarishvili (68.). Zuschauer: 80.

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