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Lokalsport: Jüchen tritt heute Abend zum Derby beim 1. FC an

Lokalsport : Jüchen tritt heute Abend zum Derby beim 1. FC an

Beide Teams waren zum Landesliga-Start am Sonntag siegreich. Odenkirchen hat Mettmann zu Gast.

Das war ein Auftakt nach Maß, jedenfalls für Jüchen und den 1. FC Mönchengladbach. Beide haben zum Liga-Start ihre Spiele gewonnen und nicht einmal ein Gegentor kassiert. Odenkirchen musste sich dagegen schon sehr ins Zeug legen, um gegen Nievenheim im Schlussspurt noch ein 2:2 zu retten. Bereits heute (Anstoß 19.30 Uhr) folgt der nächste Spieltag.

Dabei darf sich Odenkirchen durchaus weiter zu den Spitzenmannschaften der Liga zählen, muss aber umdenken. Nievenheim machte sich ein System zu eigen, das inzwischen auch auf höchster Weltebene praktiziert wird, vor allem wenn ein überlegener Gegner erwartet wird: Mit einer Doppelwand vor dem eigenen Strafraum wird dem spielstärkeren Gegner das Leben schwer gemacht - wenn es gut umgesetzt wird, erfolgreich.

Daraus muss Odenkirchen lernen. Vor allem darf dem Gegner keine Gelegenheit zum Konterspiel erlaubt werden. Auch die offensivere Mannschaft darf durchaus auf die nötige Sicherheit achten. Gegen Mettmann kann dazu bestimmt der nächste Probelauf erfolgen, denn es ist kaum zu erwarten, dass Mettmann allzu offensiv agieren wird. "Wir werden sicher nicht Chancen am laufenden Band bekommen, aber wir müssen unsere Möglichkeiten effektiver nutzen", fordert Trainer Kemal Kuc.

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Der 1:0-Sieg des FC beim Neuling ASV Süchteln war durchaus als Pflichtsieg zu verstehen. Allerdings bemerkte das Trainer-Team des FC auch noch einige Unebenheiten. "Wir haben nach dem frühen Tor zu sehr nachgelassen und dann auch Glück gehabt, dass der Gegner nicht zu Toren gekommen ist", waren sich Markus Horsch und Wolfgang Brück einig. Sie wollen zwar unbedingt gegen Jüchen nachlegen, sind sich aber sicher, dass das Spiel nicht zum Selbstläufer für den FC wird: "Der 2:0-Sieg gegen Viersen muss uns eine Warnung sein."

Tatsächlich ist Jüchen mit dem Sieg über Viersen ein guter Start gelungen. Dabei war Trainer Michele Fasanelli weit davon entfernt, seine Bestbesetzung auf den Platz zu schicken. Torjäger Thorben Schmitt fehlte, weil er drei Tage vor dem Spiel Vater geworden war. Mo Chaibi musste aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. Manuel Sousa und Dennis Heimanns sind noch angeschlagen. "Es könnte durchaus möglich sein, dass der eine oder andere beim FC wieder zur Verfügung steht. Die Mannschaft hat aber bewiesen, dass sie auch in anderer Besetzung erfolgreich spielen kann. Ich bin froh, dass wir in der Breite an Qualität zugelegt haben", sagt Fasanelli, der selbst schon einmal für den FC gespielt hat. "Wir müssen von Beginn an konzentriert sein und die Zweikämpfe annehmen. Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn wir einen Punkt mitnehmen können", sagt Jüchens Trainer.

(RP)