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In der Handball-Verbandsliga verliert Geistenbeck 21:28

Handball : TV Geistenbeck scheitert vor allem an sich selbst

Neun Zeitstrafen und zwei Disqualifikationen gibt es für den TVG beim TV Jahn Hiesfeld. Auch die Reserve des TV Korschenbroich verliert, gegen den TV Vorst mit 29:30 aber denkbar knapp.

Der TV Geistenbeck erlebte zum Saisonauftakt eine Enttäuschung. Beim TV Jahn Hiesfeld verlor der Vorjahreszweite 21:28 (10:14). Die Mannschaft tat sich von Beginn an schwer. Nach gut elf Minuten lag der TVG 3:8 zurück und hatte Timo Bautz durch eine Disqualifikation verloren. Der klare Rückstand von bis zu acht Toren zog sich durch die gesamte Partie, weil die Geistenbecker nicht zu ihrem Spiel fanden. Viele Spieler zeigten keine Normalform. Gegen den starken Hiesfelder Torhüter verbuchte der TVG zudem etliche Fehlwürfe. „Uns fehlten die Mittel, und wir haben auch mit den aus unserer Sicht unsicheren Schiedsrichtern gehadert“, sagte Trainer Thomas Laßeur. Zusätzlich zur Strafe gegen Bautz, der das Foul nicht begangen hatte, handelte sich der TVG neun Zeitstrafen inklusive der Disqualifikation gegen Thomas Heynen ein. „Wir sind an uns selbst gescheitert“, meinte Laßeur. Für den TVG warfen Crews (9), Schütte (6), Bremges, Heynen (je 2), D. Meissner und Pöstges die Tore.

Der TV Korschenbroich II bot dem TV Vorst einen großen Kampf, unterlag aber in einem offenen Schlagabtausch knapp 29:30 (13:15) „Das war ein tolles Spiel auf gutem Niveau. Darauf kann man aufbauen. Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, sagte Trainer Tom Strack. Für den TVK trafen Menze (10), Dicks (6), Bahr (3), Bruese, T. Wipperfürth, N. Wipperfürth (je 2), Bihn und Lehner.

(wiwo)