Im Deutschen Amateurpokal kam das Aus im Viertelfinale

Handball : BTB Aachen beendet die Pokalträume des TV Korschenbroich

Am Sonntag geht es in der Nordrheinliga beim VfB Homberg weiter. Bereits Samstag sind Oberligist Borussia sowie die Verbandsligisten Geistenbeck und TVK II gefordert.

Im Viertelfinale des Deutschen Amateurpokals hat der TV Korschenbroich am Abend gegen den Nordrheinliga-Konkurrenten BTB Aachen 25:29 (13:14) verloren. Damit ist der Traum von einer Finalteilnahme in Hamburg vorbei. Gegen Aachen musste der TVK auf Steffen Brinkhues verzichten, der mit einem Außenbandriss im Fuß bis zu vier Wochen ausfallen wird. Dafür gab Zugang Dustin Franz sein Debüt, die Freigabe hatte es erst am Donnerstag gegeben. Insgesamt fanden die Korschenbroicher in der Waldsporthalle aber zu wenig Mittel gegen die lange offensive Abwehr der Gäste und ihr Rückraumduo Simon Breuer und Simon Bock. Hinzu kam Wurfpech. So endeten die Pokalträume schnell.

Bereits am Sonntag geht es für den TVK in der Nordrheinliga weiter, um 16 Uhr tritt er beim Tabellenzehnten VfB Homberg an. Über die 29:33-Heimniederlage vergangene Woche gegen den TV Köln-Wahn „haben wir uns geärgert“, gab Trainer Dirk Wolf zu. „Wir hatten nicht so die Torwart- und Abwehrleistung wie sonst und trotzdem aber noch die Chance, das Spiel zu drehen. Wir haben die Fehler angesprochen und wollen aus dem Spiel trotz der Niederlage unsere Stärken ziehen“, ergänzte Wolf. Im Hinspiel siegte der TVK ungefährdet 32:21.

In der Oberliga steht Borussia Mönchengladbach am Samstag (19.30 Uhr, Jahnhalle) gegen den TV Aldekerk II eine Pflichtaufgabe bevor. Während die Borussen alles daransetzen, sich von Platz fünf noch nach oben hin zu verbessern, kämpft Aldekerks Reserve ums Überleben. Der Vorletzte der Liga verkürzte den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze durch einen 25:24-Erfolg gegen Oppum und ein 29:29 beim SV Neukirchen auf zwei Punkte. Das lag auch an der einen oder anderen Verstärkung aus dem Regionalliga-Team etwa durch den ehemaligen Korschenbroicher Julian Mumme oder Kreisläufer Maxi Tobae. Insofern müssen die Borussen mit Überraschungen rechnen. Es gäbe aber auch ansonsten keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen, denn bereits im Hinspiel hatte das Team von Tobias Elis Glück, als Vincent Rose kurz vor Schluss den 26:25-Siegtreffer erzielte.

In der Verbandsliga hat der TV Geistenbeck Gefallen am Gewinnen gefunden. Nach drei Siegen in Folge möchte er auch am Samstag (19.30 Uhr, Realschulstraße) gegen die HSG Wesel die Halle als Sieger verlassen. Es wäre die Basis, um sich als Tabellenfünfter weiter den Teams an der Spitze zu nähern. „Wir dürfen Wesel aber keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben uns schon im Hinspiel schwergetan“, sagt Trainer Thomas Laßeur. Das 25:22 blieb das einzige Erfolgserlebnis des TVG in der Hinrunde in fremder Halle. Der Trainer schaute sich den Gegner extra vergangene Woche bei der 24:35-Niederlage in Kapellen noch einmal an. „Wir müssen das mit dem nötigen Ernst unter Einhaltung der taktischen Vorgaben angehen. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich“, sagt Laßeur.

Der TV Korschenbroich II will endlich den zweiten Saisonsieg einfahren. Für das Schlusslicht wird der Druck, gewinnen zu müssen, mit jedem Spieltag größer. Aktuell beträgt der Rückstand auf den drittletzten Platz sieben Punkte. Am Samstag spielt der TVK bei der HSG RW Oberhausener TV, die zuletzt mit einem 28:27 beim TSV Kaldenkirchen Selbstvertrauen tankte. „Trotz oder gerade wegen unserer vermeidbaren Niederlage gegen Grefrath hat die Mannschaft seht gut trainiert und wird alles in die Waagschale werfen, um endlich zu punkten“, sagt Trainer Tom Strack. Die Motivation und der Wille seien ungebrochen. Die Basis für einen Erfolg wollen die Korschenbroicher in der Defensive legen. „Es gilt, den Rückraum im Zusammenspiel mit dem Kreis einzudämmen. Das wird nicht zu 100 Prozent gelingen, jedoch werden wir es Oberhausen so schwer wie möglich machen, einen Abschluss vorzubereiten“, erklärt Strack. Eine Überraschung sei möglich, wenn der Angriff so trifft wie beim 34:37 gegen Grefrath und sich die Abwehr deutlich stabiler präsentiert.

TVK gegen Aachen: Krüger (1. bis 45. Minute, 8 Paraden), Vitz (ab 45., 3) – Wistuba (1 Tor), Wolf (3), Fütterer, Zidorn (5), Schneider (2), Jennes (3), Biskamp (7/2), Franz (2), Dicks (2).