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Hockey: Viersener Hockeyteams erleben ein stetiges Auf und Ab in der Halle

Hallensaison der Damen und Herren des VTHC : Viersener Hockeyteams erleben ein stetiges Auf und Ab

In der bisherigen Hallensaison erlebten die Damen- und Herrenmannschaft des Viersener THC eine wechselhafte Hinrunde. Für beide Teams gibt es in diesem Jahr auf jeden Fall noch Steigerungspotenzial.

Ein bisschen weiter hoch dürfte es für die Hockey-Damen des Viersener THC in der Tabelle schon noch gehen – das zumindest wünscht sich Spielführerin Eva Merbecks nach der ersten Saisonhälfte in der 1. Verbandsliga Gruppe B. Dort steht das Viersener Team nach sechs Spielen mit sechs Punkten auf dem fünften von acht Plätzen. „Wir wussten im Vorfeld, dass die Liga extrem stark besetzt ist, hatten aber schon das erste Drittel der Tabelle als Ziel ausgegeben“, sagt Merbecks.

Und der Saisonstart lief für die THC-Damen auch nach Maß. Denn zum Auftakt feierte Viersen einen deutlichen 9:3-Sieg beim Düsseldorfer SC II. Ein Traumdebüt war es vor allem für Lena Froneberg, die vom Gladbacher HTC nach Viersen gewechselt war und in ihrem ersten Hallenspiel gleich vier Treffer erzielte. „Wir kannten Lena ja alle schon und freuen uns, dass sie sich so gut eingelebt hat“, so Merbecks, die gemeinsam mit Froneberg ein gefährliches Offensiv-Duo bildet. Auch die Kapitänin traf in Düsseldorf dreifach.

So unbeschwert sollte es in den folgenden Wochen aber nicht weiterlaufen. In der Folge musste das Team von Coach Heino Jansen drei knappe Niederlagen gegen Blau-Weiß Köln IV (5:6), beim Crefelder HTC II (4:7) und gegen Rot-Weiss Köln IV (6:7) hinnehmen. „Die Leistung und vor allem die Mentalität haben auf jeden Fall gestimmt“, sagt Eva Merbecks. „Leider haben wir in diesen engen Partien hinten raus ein wenig nachgelassen, die Absprache in der Defensive stimmte nicht mehr so ganz und vorne fehlte die letzte Konsequenz“.

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Der lang ersehnte zweite Saisonsieg gelang dann gegen das noch punktlose Schlusslicht aus Krefeld. Hier zeigten Merbecks und Froneberg dann auch in der Offensive wieder ihre Qualitäten und stellten schnell auf eine 2:0-Führung. Nachdem der Crefelder SV sich doch noch zurück ins Spiel kämpfen konnte, sicherte Jenny Thielen mit ihrem Treffer zum 3:2 den Arbeitssieg und die drei Punkte für Viersen. Zum Abschluss musste das Team um die Spielführerinnen Marie Maaßen und Merbecks eine deutliche 1:9-Niederlage gegen abgezockte Damen aus Mettmann hinnehmen, die vor allem dank einer guten Eckenquote uneinholbar davonzogen. Vor dem Start der Rückrunde gegen Spitzenreiter Schwarz-Weiß Neuss am 16. Januar wollen die Viersenerinnen den Fokus im Training auf die athletischen Aspekte und das Defensivverhalten legen. Eine vernünftige Idee, bedenkt man, dass die Neusserinnen bereits 76 Tore in lediglich sechs Spielen erzielt haben.

Erfolgreichste Torjägerinnen auf der Seite des VTHC, die bislang 28 Treffer erzielten, sind Merbecks und Neuzugang Froneberg, die jeweils neunmal trafen. Zudem trugen sich Marie Maaßen, Abwehrchefin Leonie Münster und Stürmerin Jenny in die Torschützenliste ein.

Die Männer des Viersener THC sammelten in der kurzen Hinrunde mit nur vier statt der geplanten sechs Partien (zwei Spiele waren coronabedingt ausgefallen) ebenfalls sechs Punkte. Zum Auftakt in der 1. Verbandsliga Gruppe B drehte Viersen gegen den Düsseldorfer SC II einen 0:2 Rückstand zu einem 2:2-Halbzeitstand. In der letzten Minute traf Daniel Klingohr durch einen Eckentreffer zum 5:4-Siegtreffer.

Gegen ETG Wuppertal II erarbeiten sich die Viersener von Beginn an ein Chancenübergewicht, konnten dieses aber – wie so oft in der Saison – nicht ausnutzen und gerieten in Rückstand. Nach dem Wechsel sorgten jedoch Klingohr und Peter Fegers, die beide doppelt trafen, für den verdienten zweiten Saisonsieg. Im Derby gegen den Rheydter SV konnte man nicht an die vorherigen Leistungen anknüpfen und geriet zur Pause mit 1:5 in Rückstand. Diesen konnten der VHTC trotz Tore von Philipp Eichstädt, Klingohr und Linus Tweer nicht mehr aufholen und musste sich mit 4:6 geschlagen geben. Beim Favoriten DSD Düsseldorf III unterlagen die Viersener den deutlich stärkeren Gastgebern klar mit 2:9, hier trafen Tim Eichstädt und Klingohr.

Dennoch können die VHTC-Herren, die eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern besitzen, ein positives Fazit aus der Hallenhinrunde ziehen. Treffsicherster Torschütze ist Spielertrainer Klingohr, der vor allem dank starker Strafecken auf acht Saisontreffer kommt und einen großen Anteil am soliden fünften Tabellenplatz hat.