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Hockey: Topspiel zwischen Düsseldorfer HC und Gladbacher HTC ausgefallen

Hockey : GHTC muss noch auf das Topspiel warten

Die Partie beim Zweitliga-Spitzenreiter Düsseldorfer HC musste wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden.

Es sollte das Gipfeltreffen in der Zweiten Hockey-Bundesliga werden. Doch das Spitzenspiel zwischen dem Düsseldorfer HC und dem Gladbacher HTC fiel ins Wasser. Wortwörtlich. Weil der Kunstrasen am Düsseldorfer Seestern so durchnässt war, war am späten Sonntagnachmittag an ein Spiel unter regulären Bedingungen nicht zu denken. Vor allem die beiden Schusskreise, direkt vor den beiden Toren, waren einzige Pfützen. So blieb den Schiedsrichtern Fabian Blasch (Mülheim) und Jonas Reimann (Hamburg) nichts anderes übrig, als die Partie abzusagen.

Für Gladbachs Trainer Marcus Küppers war das die einzig richtige Entscheidung: „Wir hätten auf dem Platz nicht spielen können. Als wir uns zu Beginn eingespielt haben, war es noch in Ordnung, aber es wurde immer schlimmer. Auch eine Verlegung nach hinten hätte keinen Sinn gemacht, weil die Aussichten ja nicht besser wurden.“ GHTC-Spielführer Niklas Braun war der gleichen Meinung: „Wir hätten natürlich alle gerne gespielt, weil sich jetzt alles auf dieses Spiel fokussiert hat, aber es hat wirklich keinen Sinn gemacht. Wir haben kurz vor der Absage Ecken probiert, die teilweise keine zwei Meter gerollt sind.“

Immerhin  konnte noch am Sonntagabend ein kurzfristiger Nachholtermin gefunden werden: Beide Mannschaften treffen sich bereits am morgigen Dienstag in Düsseldorf wieder, um das Spitzenspiel auszutragen. Beginn ist dann um 20.30 Uhr. Noch ohne das Wissen, dass es das einzige Spiel des Wochenendes bleiben würde, hatten die GHTC-Herren zuvor am Samstag locker und leicht einen Heimsieg erreicht.

Gegen den Marienburger SC lag Gladbach zu Beginn zwar 0:1 zurück, setzte sich am Ende aber hochverdient mit 6:1 (4:1) durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam das Küppers-Team mit der Zeit besser in Fahrt und traf innerhalb von vier Minuten durch Luca Lindner (16.), Paul Tenckhoff (18.) und Wei Adams (19.) dreimal. Weil David Franco kurz vor der Pause noch ein Traumtor (29.) nachlegte, war die Partie zum Pausentee schon entschieden.

Dabei gehörte das Spielgeschehen durchgehend den Gastgebern, was Küppers zufriedenstellte: „Das erste Viertel lief noch nicht nach unseren Wünschen, aber ab dem zweiten Viertel wurde es deutlich besser. Da haben wir das Spiel klar an uns gerissen und die MSC-Abwehr immer wieder ins Schwimmen gebracht.“ Auch im zweiten Abschnitt wirkte der GHTC überlegen, spielte aber nur noch im Verwaltungsmodus, so dass es bei zwei weiteren Toren von Adams (57.) und Daayan Cassiem (60.) blieb.

Weniger gut läuft es weiterhin bei den Gladbacher Damen, die auf dem letzten Platz in der Regionalliga stehen. Beim ambitionierten RTHC Leverkusen hielt der GHTC tapfer dagegen, musste sich aber nach 60 Minuten verdient mit 0:4 (0:1) geschlagen geben.