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Hockey: Gladbacher HTC steht vor Kellerduell beim Düsseldorfer HC

Hockey : Gladbach braucht die volle Distanz höchstes Niveau

Der Gladbacher HTC steht vor dem Kellerduell der Hallenhockey-Bundesliga beim Düsseldorfer HC stark unter Druck. Für den Klassenverbleib muss auf jeden Fall gepunktet werden. Deswegen war das Team auch über Weihnachten fleißig.

Zur Ruhe kamen die Spieler des Gladbacher HTC während der Feiertage nicht – zumindest aus sportlicher Sicht. Für die Weihnachtstage hatten sie einen Athletikplan ihres Trainers erhalten. Und noch vor Silvester absolvierte der GHTC zwei Testspiele gegen die niederländische Nationalmannschaft. Diese gingen zwar beide klar verloren, für Trainer Marcus Küppers hatten sie jedoch einen immensen Wert. „Wir brauchen genau diese Partien auf hohem Level, wenn wir in der Bundesliga nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen wollen“, sagt der Coach.

Mit einem Sieg hat es für den Aufsteiger in der Hinrunde der Hallenhockey-Bundesliga nicht geklappt, so dass Gladbach nun vor der kurzen Rückserie – ab Sonntag stehen vier der restlichen fünf Partien in nur acht Tagen an – sehr unter Druck steht. Denn gleich zu Beginn wartet der Hauptkonkurrent Düsseldorfer HC, der vier Zähler vor dem GHTC steht und bei dem die noch punktlosen Gladbacher am Sonntag um 14 Uhr antreten werden.

Der Abstand auf Düsseldorf könnte nun indes viel knapper sein, hätte der GHTC das Heimspiel gegen den DHC zum Saisonauftakt gewonnen. 4:1 führte der Aufsteiger eine Viertelstunde vor Schluss, am Ende gab es jedoch ein 5:6. „Das ist eines von zwei Spielen der Vorrunde, über die wir uns sehr geärgert haben, weil wir eine gute Chance hatten, zu punkten. Das Spiel hat uns aber auch gezeigt, dass wir mindestens ebenbürtig mit Düsseldorf sind, wenn wir unsere Leistung bringen“, sagt Küppers.

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Als größtes Manko sieht der Coach noch die fehlende Konstanz an. „Wir müssen über 60 Minuten unser höchstes Niveau auf die Platte bringen, sonst reicht es nicht, dann wird man gleich dafür bestraft.“ Dass die Partie von enormer Bedeutung ist – bei einer Niederlage würde der Rückstand vier Spieltage vor Schluss auf sieben Punkte anwachsen –, muss Küppers nicht extra erwähnen. „Für unser Team ist das ein Lernjahr. Aber alle Spieler sind heiß darauf, zu zeigen, dass sie verdientermaßen in der Bundesliga spielen. Da habe ich eher die Sorge, dass ich die Jungs etwas bremsen muss“, sagt Küppers, der indes einen Vorteil im eng getakteten Spielplan der kommenden Tage sieht: „Die nächste Chance zu punkten kommt immer sehr schnell.“

Verzichten muss er in dieser entscheidenden Phase allerdings auf Felix Krause. Der Abwehrspieler hatte sich im letzten Spiel vor Weihnachten einen Bruch der Elle am rechten Unteram zugezogen. „Das trifft uns natürlich, denn Felix ist in der Verteidigung ein Leistungsträger. Nun wird Justus Turinsky, der seine Sache bislang schon sehr ordentlich gemacht hat, auf noch deutlich mehr Spielzeit kommen“, sagt Küppers.