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Hockey: Auf diese Spieler des Gladbacher HTC kommt es am Sonntag an

Hockey : Auf dieses Sextett kommt es an

Am Sonntag muss der Gladbacher HTC zuhause gegen den Crefelder HTC punkten, um in der Hallenhockey-Bundesliga zu bleiben. Einige Spieler werden dabei besonders im Fokus stehen.

Am Sonntag um 12 Uhr steht für den Gladbacher HTC in der Hallenhockey-Bundesliga an den Holter Sportstätten der große Showdown ins Haus. Im letzten Saisonspiel gegen den Crefelder HTC brauchen die Gladbacher mindestens einen Punkt, um in der Klasse zu bleiben. Klappt das nicht, geht es nach nur einem Jahr wieder zurück in tiefere Gefilde. Trainer Marcus Küppers wird zwölf Spieler auf den Spielberichtsbogen schreiben. Auf sechs Akteure wird es dabei besonders ankommen.

Torhüter Jens Blüthner musste die letzten drei Partien krankheitsbedingt passen und wurde von seinen Mitspielern vermisst. Sein Vertreter Patrick Alex machte seine Sache nicht schlecht und war ein guter Rückhalt, allerdings fehlte es – in Verbindung mit den Abwehrreihen – in einigen Situationen an der perfekten Abstimmung. Mit seinen Paraden sicherte der 29-jährige Blüthner 2019 den Aufstieg, 2020 soll er zum Klassenerhalt fliegen.

Wer Kapitän Niklas Braun schon mal in Aktion gesehen hat, der weiß was voller Einsatz bedeutet. Der 24-Jährige könnte kein besseres Vorbild sein und zieht seine Kollegen voll mit. Mit zehn Toren ist Braun als zweitbester Torschütze der Mannschaft nicht nur offensiv und bei Strafecken eine Waffe, sondern auch als zentrale Position als Mittelmann unverzichtbar.

David Franco ist der Edel-Techniker im Team. Wenn der Portugiese zu seinen Dribblings ansetzt, klatscht nicht nur das Gladbacher Publikum Beifall. Dass der 26-Jährige ausgerechnet in der Bundesliga zum Torjäger avanciert, ist für den GHTC viel wert. Aktuell hat Franco schon 14 Treffer auf dem Konto und damit doppelt so viele wie beim Aufstieg aus Liga zwei. Im Hinspiel gegen Krefeld traf der Stürmer doppelt – und wie so oft sehr sehenswert.

Von den bundesligaerfahrenen Neuzugängen Tim Schiffmann und Marcus Funken haben sich die Gladbacher viel versprochen. Stürmer Schiffmann hinkt mit nur einem Saisontor hinter seinen eigenen Erwartungen zurück, und auch der defensiv ausgerichtete Marcus Funken spielt zwar eine wichtige Rolle, stellt aber noch nicht den erhofften, echten Führungsspieler dar. Vielleicht haben sich die Beiden ihr Highlight für den Schluss aufgehoben.

Mit 30 Toren hatte Paul Tenckhoff im Aufstiegsjahr einen der größten Anteile an der Zweitliga-Meisterschaft. In so kurzer Zeit ist "Paule" der Torinstinkt mit Sicherheit nicht verloren gegangen. Trotz seiner für ihn mageren Ausbeute von acht Treffern kann der 35-Jährige am Sonntag den Unterschied machen.