Lokalsport: Hepner macht auch das Zuschauen in Jüchen Spaß

Lokalsport: Hepner macht auch das Zuschauen in Jüchen Spaß

Es waren viele Glücksgriffe, die Landesligist Jüchen in dieser Saison in einem bisher kaum bekannten Ausmaß an Erfolg verholfen haben. Sieben von acht neuen Akteuren haben auf Anhieb den Sprung in die Stammformation geschafft. Was auch eine hervorragende Leistung von Trainer Michele Fasanelli und Co-Trainer Torsten Müllers ist.

Vor allem legt das Duo erhöhten Wert auf regelmäßige Trainingsteilnahme und offensichtlich interessante Trainingsformen angeboten, die die Spieler schon während der Vorbereitung zum Kommen animierten. "Gegenüber den Vorjahren war das schon eine deutlich Steigerung, die sich dann während der bisherigen Saison sehr positiv bemerkbar gemacht und fortgesetzt hat", sagt Jüchens Trainer.

Mit dabei war immer Danny Hepner, der seit vielen Jahren fester Bestandteil der Mannschaft ist, doch mit inzwischen 31 Jahren nach vielen schweren Verletzungenoft nicht mehr 90 Minuten mittendrin ist. "Die Neuen waren erstaunlich schnell integriert und haben sich ebenso schnell etabliert. Die und der Stamm passen bestens zusammen. Wir sind in der Breite besser aufgestellt, haben taktisch viel dazu gelernt und sind von größeren Verletzungsproblemen wie in der Vergangenheit verschont worden", sagt der frühere Torjäger. Ihm machte es nichts aus, wenn er inzwischen häufiger zusehen muss. "Ich habe zwölf Jahre immer gespielt. Wenn die Jungs so erfolgreich sind wie im Moment, schaue ich gerne zu. Vollgas kann ich sowieso nicht mehr geben. Das macht mein Körper nicht mehr mit", sagt er.

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Hepner ist sich sicher, dass das Trainergespann an dieser Entwicklung großen Anteil hat. "Die beiden ergänzen sich prima und bringen viel fußballerischen Sachverstand ein. Zudem schaffen sie es immer wieder, die Mannschaft zu motivieren. Sie nehmen sich auch sehr viel Zeit, um Spieler in Einzelgesprächen aufzubauen, wenn mal etwas schief gelaufen ist", sagt er.

Fasanelli kann schon auf eine gelungene Hinrunde zurückblicken, die durch einen Punktgewinn am Sonntag in Süchteln noch verbessert werden könnte. Sicher wird er zunächst Wert auf eine sichere Defensive legen. "Das ist die Voraussetzung. Torchancen bekommen wir in jedem Spiel und wissen sie auch inzwischen besser zu nutzen. Süchteln wird es uns aber sicher nicht leicht machen", sagt er.

(RP)