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Fußball: Heimpleiten für 1. FC und RSV

Fußball : Heimpleiten für 1. FC und RSV

Landesligist Rheydter SV verliert gegen Richrath 1:2. Der 1. FC unterliegt Amern in einem turbulenten Spiel 2:3. Lürrip gewinnt in Grevenbroich in der Schlussphase mit einem Doppelpack.

Gerade Vater geworden und wieder mit von der Partie, sorgte Lürrips Torsten Lippold mit seinem Doppelpack in der Schlussphase beim 3:2-Sieg in Grevenbroich für die angenehmste Überraschung der Mönchengladbacher Mannschaften. Rheydt, das 1:2 gegen Richrath verlor, und der 1. FC, der Neuling Amern 2:3 unterlag, sorgten eher für negative Überraschungen.

Der 1. FC Mönchengladbach musste zwar wieder einmal wegen etlicher Verletzungen seine Formation umkrempeln, doch das war noch lange kein Grund, erhebliche Phasen der ersten Halbzeit völlig zu verschlafen. Die Abwehr wackelte und kassierte schon nach einer Viertelstunde das 0:1 durch Maximilian Kapell. Aber damit hatte auch Amern zunächst sein Pulver verschossen. Das Spiel wurde zunehmend zerfahren, Freude konnte sich bei den Zuschauern nicht entwickeln.

Allerdings kamen sie nach der Pause voll auf ihre Kosten. Für viel Betrieb sorgte der eingewechselte Fouad Auragh, der dann auch das 1:1 erzielte, als Amerns Torwart Dennis Metten mit einer Flanke rechnete und einfach falsch stand. Nur zwei Minuten später bediente Auragh den eingewechselten Thomas Ensch, der sogar zum 2:1 traf. Hätte er kurz darauf frei vor Torwart Metten ins Tor statt gegen die Latte getroffen, wäre die Partie wohl entschieden gewesen. Doch dann kamen die Gäste noch einmal zurück, weil Torjäger Kosta Agathagelidis zweimal zum 3:2 traf. Bitter für den FC, dass Oliver Kremer auch noch die Rote Karte sah.

Auch der Rheydter Spielverein konnte sich gegen Richrath nicht durchsetzen. Die Gäste gingen durch Jens Weidenmüller mit 1:0 in Führung. Aber nur kurz darauf glich der RSV durch Saimir Coraj aus. Das Sechser-Tandem Zankacidi/Anthony blieb nach der Pause draußen. Kein Nachteil, denn die Gastgeber wurden stärker und erarbeiteten sich Chance auf Chance. Ein Treffer von Paul Pötzsch wurde nicht anerkannt, weil der Ball durch ein Loch im Netz plötzlich hinter dem Tor landete. "Das war schon ein Knackpunkt. Ausgerechnet in dieser Phase handeln wir uns dann das 1:2 ein, nachdem wir unsere hochkarätige Möglichkeiten nicht genutzt hatten", sagte RSV-Trainer Damir Knezovic. Derman Disbudak war allein auf das Richrather Tor zugelaufen und hob den Ball über den Torwart, aber auch am Tor vorbei. Saimir Coraj hatte nicht zum zweiten Mal Glück wie auch Thomas Tümmers, der ebenfalls in aussichtsreicher Position das Tor verfehlte.

"Mich ärgern und enttäuschen das Ergebnis und die leichtfertig vergebenen Chancen", sagte Damir Knezovic.

(RP)