Handball-Verbandsliga: TV Geistenbeck ist nicht zu stoppen

Handball-Verbandsliga : Geistenbeck zieht weiter seine Kreise

Gegen das Spitzenteam aus Kapellen erwischt Kaldenkirchen in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Phase. Lürrip bleibt weiterhin im Tabellenkeller stecken.

Auch der Angstgegner konnte den TV Geistenbeck nicht stoppen, denn er gewann bei der Turnerschaft Grefrath am Ende sehr deutlich mit 28:17 (10:10). Bereits nach drei Minuten schwächten sich die Gastgeber selber, Rückraumspieler Robert Heesen musste nach einem groben Foulspiel vorzeitig unter die Dusche. 

Dennoch tat sich Geistenbeck im ersten Spielabschnitt sehr schwer. Erst nach dem Seitenwechsel lief es besser – in der 45. Minute war beim Zwischenstand von 20:14 bereits eine Vorentscheidung gefallen. „Die erste Halbzeit war zwar nicht nach meinem Geschmack, aber dafür konnten wir uns erneut auf unsere starke Abwehr verlassen“, betonte Trainer Thomas Laßeur. Die Tore für den TV Geistenbeck: Bautz (7/9, Hüpperling (6), Schütte (4), Hermanns, Bremges (je 3), Reinartz (2), D. Meißner, de la Vega und Pöstges.

Eine letztlich verdiente 28:30 (10:18)-Niederlage kassierte der TSV Kaldenkirchen gegen den TV Kapellen. Nach schwachem Start und 4:8-Rückstand warfen die Gastgeber zwar vier Tore in Folge, ehe jedoch bis zum Pausenpfiff überhaupt nichts mehr funktionieren sollte. Beachtlich jedoch, dass der TSV den Kopf nicht in den Sand steckte und sich nicht abschlachten lassen wollte. Sie holten Tor um Tor auf, bewiesen eine tolle Moral, scheiterten jedoch immer wieder am Kapellener Torhüter Lukas Haas. „Wir haben im Angriff einfach zu viele Fehler gemacht und Kapellen damit immer wieder zu Tempogegenstößen eingeladen“, sagte Trainer Rüdiger Winter. Die TSV-Tore: Tötsches (12/5), S. Coenen, Schürmanns, König (je 3), Huckemann (2), M. Coenen, Kamps und Rosati.

Die Turnerschaft Lürrip bleibt nach der 28:32 (15:13)-Niederlage gegen den TV Aldekerk II erst einmal im Tabellenkeller stecken. „Leider ist uns am Ende die Luft ausgegangen, aber wir werden unsere Punkte ganz bestimmt noch holen“, sagte ein optimistischer Trainer Robert Bosnjak. TSL-Tore: Schimanski (7), Pitralla, Markovic (je 5), Flügel, Heitzer (je 4), Nacken (2) und Spancken.