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Handball Verbandsliga: TSV Kaldenkrichen in guter Frühform, Turnerschaft Lürrip unter Druck

Handball Verbandsliga : Kaldenkrichen in guter Frühform, Lürrip unter Druck

Der TSV Kaldenkirchen gewann seinen Auftakt in die Saison souverän. Trainer Volker Hesse sieht trotzdem noch „Luft nach oben“. Lürrip muss hingegen den Fehlstart vermeiden.

(alpa) Dem TSV Kaldenkirchen gelang in der Verbandsliga mit dem Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen ein eindrucksvoller Start. Beim 28:25-Erfolg überzeugten eine Reihe von Spielern, unter anderem die beiden Neuzugänge Guus Killars und Clim Smeets sowie die Zwillinge Mathis und Nils Coenen: Mathis Coenen führte geschickt Regie, sein Bruder hat sich inzwischen als Torjäger im TSV-Mittelblock unverzichtbar gemacht. Diesen Eindruck gilt es nun im zweiten Saisonspiel am Samstag gegen die 2. Mannschaft der DJK Adler Königshof zu bestätigen.

Der Gegner ist dabei eine Unbekannte: Die Gastgeber stellen eine fast runderneuerte Mannschaft und sind daher schwer einzuschätzen. Den Auftakt verlor man mit 24:30 bei der HSG Wesel. TSV-Trainer Volker Hesse sagt rückblickend auf das erste Spiel: „Wir haben schon viele Dinge richtiggemacht, haben aber auch noch viel Luft nach oben.“ Mit Blick auf den kommenden Gegner fügt er an: „In der Deckung dürfen wir nicht zu offensiv werden und die Absprachen waren auch noch nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Im Angriff müssen wir noch mit mehr Varianten agieren, dazu haben wir das Spielermaterial und auch das nötige Potenzial.“

  • Keine leichten Tore aus dem Rückraum:
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  • Gute Leistung im Tor: Sven Bartmann.
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  • Christian Wilhelm spielte am Freitag mit
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Dagegen steht die Turnerschaft Lürrip nach der Auftaktniederlage bereits ein wenig unter Zugzwang – gegen die 2. Mannschaft des TV Aldekerk verlor man mit 25:30. Bei der Heimspielpremiere am Sonntag trifft Lürrip nun auf die 2. Mannschaft des Tus Lintorf. Der Aufsteiger vertraut auf junge Spieler und gilt als tempofeste Mannschaft. Erschwerend kommt hinzu, dass Lürrip auf Routinier Markus Nacken verzichten muss, der aus privaten Gründen fehlt. „Natürlich wollen wir die ersten beiden Punkte einfahren, nehmen den Gegner aber keinesfalls auf die leichte Schulter“, betont Spielertrainer Robert Bosnjak. „Im ersten Spiel ist uns in den letzten 15 Minuten etwas die Luft ausgegangen. Und gerade in der Abwehr haben wir einige falsche Entscheidungen getroffen. Hier müssen wir den Hebel ansetzen.“