Sieg gegen Aufstiegsaspiranten Lürrip überrascht Vennikel

Handball-Verbandsliga · Gegen die hochfavorisierte HSG Vennikel landet die TSL einen 22:21-Erfolg, dagegen hat Süchteln gegen Rhede wenig zu bestellen und verliert am Ende mit 28:33.

Lürrips Trainer Tobias Elis mit seiner Mannschaft.

Lürrips Trainer Tobias Elis mit seiner Mannschaft.

Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)

Für eine faustdicke Überraschung sorgte die Turnerschaft Lürrip, die sich gegen den favorisierten Aufstiegsaspiranten HSG Vennikel nach einer guten mannschaftlichen Vorstellung denkbar knapp mit 22:21 (11:8) durchsetzte. „Heute haben wir erneut einen Schritt nach vorne gemacht“, freute sich der Lürriper Trainer Tobias Elis nach dem Schlusspfiff. „Die Mannschaft nimmt eine tolle Entwicklung und sehr wichtig ist auch, dass sie mittlerweile eine Konstanz in ihren Leistungen hat.“

Die Hausherren fanden gut in das Spiel hinein. Insbesondere die Deckung machte einen guten Job, denn nur acht Gegentore in einer Halbzeit zu kassieren, ist schon aller Ehren wert. „Wie die Jungs sich heute untereinander geholfen haben und auch immer wieder den sehr groß gewachsenen Kreisläufer der Vennikeler abgelaufen haben, war schon richtig gut“, so Elis. Nach dem Seitenwechsel hatten sie jedoch einen kurzfristigen Einbruch und binnen kürzester Zeit war der Drei-Tore-Vorspung wieder verspielt. Der Ball wurde leichtsinnig vertändelt und die Konzentration war noch nicht da. Es entwickelte sich eine äußerst spannende Begegnung. Erst in der Schlussphase konnte sich Lürrip abermals mit zwei Toren absetzen. Zwar waren die Gäste noch einmal erfolgreich, was aber letztlich an dem Erfolg der Hausherren nichts mehr änderte. „Bemerkenswert wie das Team den Rückschlag weggesteckt hat“, so Elis.

TSL-Tore: von der Weyden (8/2), Giesen (3), Vaas, Bones, Semrau, Flügel, Heitzer (je 2) und Kukulies.

Dagegen performte der ASV Süchteln nicht wie gewohnt und unterlag dem HC TV Rhede vor heimischem Publikum mit 28:33 (15:15). „Das war eine absolut verdiente Niederlage“, befand der Süchtelner Trainer Tom Giesen nach dem Schlusspfiff. Im ersten Spielabschnitt gestaltete sich die Partie noch sehr ausgeglichen, auch wenn die Hausherren da schon ihre liebe Mühe und Not mit dem Rückraum der Gäste hatten. „Rhede war auf allen drei Rückraumpositionen enorm stark und dagegen haben wir einfach keine Mittel gefunden“, so Giesen.

Nach dem Wechsel versuchte er zwar durch Umstellungen in der Deckung das Spiel zu drehen, jedoch hatte Rhede stets eine Antwort parat, gleichgültig was der ASV auch versuchte. Hinzu kam noch, dass sich die eigene Trefferquote stark reduzierte. So blieb am Ende kaum etwas anderes übrig, als mit einer sehr offensiven Deckung zu versuchen, Ballgewinne zu generieren. „Das hat leider nicht funktioniert, der Schuss ist nach hinten losgegangen und deshalb ist die Niederlage meines Erachtens etwas zu hoch ausgefallen. Der Einsatz hat aber zumindest gestimmt.“

ASV-Tore: Schmitz (8), Pierkes (6), Muth (4), Loetzke (3), Gütges, van Vlodrop (je 2), Kleinelützum (1/1), Vogels und Warkus.