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Handball-Verbandsliga: Kaldenkirchen trotz den widrigen Umständen

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen trotz den widrigen Umständen

Trotz der Verletzungsmisere gewinnt der TSV Kaldenkirchen sein Spiel gegen den HSV Dümpten. Guus Killars gibt dabei sein Coemback – und verletzte sich erneut schwer.

Wegen der längen Verletztenliste war bereits im Vorfeld klar, dass das Spiel gegen den HSV Dümpten für den TSV Kaldenkirchen nicht zum Selbstläufer wird. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz zauberten die Hausherren abermals eine Energieleistung auf das Parkett und bezwangen den Gegner mit 25:22 (12:12).

Das unglaubliche Verletzungspech bleibt dem TSV jedoch treu. Guus Killars konnte nach Verletzung erstmals nach sechs Wochen wieder auflaufen. Sein Auftritt sorgte für einen positiven Ruck innerhalb der Mannschaft und von der ersten Sekunde an war bei den Kaldenkirchenern viel mehr Zug zum gegnerischen Gehäuse auszumachen. Killars hatte nicht nur das Auge für die besser positionierten Mitspieler, sondern leistete sich bei seinen zwei Versuchen auch keinen Fehlwurf. Nach zehn Minuten knickte er jedoch unglücklich im Knie um und blieb schreiend auf dem Hallenboden liegen. „Unser Pech ist einfach unglaublich“, hadert Trainer Volker Hesse mittlerweile doch etwas mit dem Schicksal. „Erste Vermutungen deuten auf einen Außenbandriss hin und wenn es ganz schlimm kommt, wurde das Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen. So oder so, Guus fällt erneut für mehrere Wochen aus“, sagte der Trainer. In Kürze ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich einer der verletzten Akteure spieltauglich melden wird. Thomas Heyer und Till Derks befinden sich zwar im Reha-Training, aber auch bei ihnen wird es noch eine Weile dauern. „Um die vielen Ausfälle zu kompensieren müssen wir weiterhin aufopferungsvoll kämpfen und mit Geschlossenheit versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen“, so Hesse.

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Erneut war also der Kampfgeist gefordert und da war es schon mehr als beachtlich, was die Gastgeber leisteten, auch wenn es ihnen an der Selbstverständlichkeit fehlt. Sie erspielten sich zwar eine Vielzahl bester Einwurfmöglichkeiten, nutzten davon jedoch lediglich 48 Prozent, nicht gerade ein Top-Wert. Bei Dümpten lief es jedoch noch schlechter. Grund dafür war der TSV-Torhüter David Mattke: „Es war schon überragend, was David heute geleistet hat“, freute sich Hesse. Das beste Beispiel dafür lieferte die zweite Halbzeit, als er 16 Minuten keinen Gegentreffer kassierte. Auf dem Feld wusste Steffen Coenen zu überzeugen. Als Regisseur trug er sich zwar nicht in die Torschützenliste ein, doch er setzte seine Mitspieler glänzend in Szene. Insbesondere seinen Bruder Nils, der als halblinker Aufbauspieler zum erfolgreichsten Torschützen seines Teams avancierte. „Ich bin zufrieden, dass wir beide Punkte behalten haben“, betont Hesse. „Mit dem Ausfall von Guus haben wir diesen Sieg allerdings teuer bezahlt.“

TSV-Torschützen: N. Coenen (7), Tötschens (5/2), Rosati (3 ), Killars, M. Coenen, Schürmanns (je 2), Kamps, Lösche, Smits und Mönicks.