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Handball-Verbandsliga: Kaldenkirchen feiert kantersieg gegen HSG Wesel

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen feiert Kantersieg gegen HSG Wesel

Der TSV Kaldenkirchen gewinnt ungefährdet sein Heimspiel gegen Wesel. Die Turnerschaft Lürrip ist hingegen in Oberhausen chancenlos.

Im Heimspiel gegen die bis dato punktlose HSG Wesel bestätigte der TSV Kaldenkirchen seine gute Form und fertigte die Gäste mit 37:16 (17:8) ab. „Ich glaube, Wesel ist stark ersatzgeschwächt angetreten, anders kann ich mir eine solche Vorstellung nicht erklären“, suchte der Kaldenkirchener Trainer Volker Hesse nach einer möglichen Erklärung für den Kantersieg. „Dennoch haben wir gut und auch konsequent gespielt, zwar noch ein paar Chancen liegen gelassen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.“

Seine Schützlinge waren von der ersten Sekunde an hellwach und dominierten die Partie fast nach Belieben. Die Abwehr agierte aggressiv und überaus aufmerksam, wodurch doch etliche Ballgewinne zu Buche standen, die dann über Tempogegenstöße zum eigenen Erfolg umgemünzt werden konnten. Acht Gegentore pro Halbzeit sprechen schon eine deutliche Sprache, wie auch 37 erzielte Treffer. Im Angriff lief es wie am Schnürchen und teilweise wurde die Weseler Deckung schwindelig gespielt. Selbst bei einer hohen Führung ließen die Hausherren in ihren Bemühungen keinen Deut nach. Zusätzlich gab es noch eine Premiere zu feiern, denn der Niederlänger Niek Kuik machte sein erstes Spiel für Kaldenkirchen.

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„Herausragend war die mannschaftliche Geschlossenheit“, freute sich Hesse. „Darauf arbeiten wir hin, um für jeden Gegner schwer auszurechnen zu sein.“

TSV-Tore: Tötsches (9/1), N. Coenen (6), M. Coenen (6/1), Heyer, Kamps (je 3), Rosati, Killars, Schürmanns, Kuik (je 2), S. Coenen und Lösche.

Für die Turnerschaft Lürrip war es dagegen ein gebrauchter Spieltag, denn sie kassierte bei der HSG Rot-Weiß Oberhausen eine deftige 21:33 (12:19)-Klatsche. Die Gäste fanden zunächst überhaupt nicht zu ihrem Spiel und mussten schnell einem größeren Rückstand hinterherlaufen. In der Deckung fanden sie überhaupt keinen Zugriff und ließen es deutlich an der nötigen Aggressivität vermissen, so dass Oberhausen fast nach Belieben Schalten und Walten konnte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es dann etwas besser, wohl auch durch den eingewechselten Torhüter Jan Hanschumacher, der einen glänzenden Job machte. Allerdings verpuffte dieser Auftrieb auch schnell wieder und der Rückstand wuchs stetig an.

„Unsere jungen Spieler haben noch große Schwierigkeiten gegen Routiniers. Das reicht noch nicht, um Punkte zu holen“, so Trainer Tobias Elis.

TSL-Tore: Heitzer (7/3), Hinzen (5), Lüttke (3), Flügel, Kölling (je 2), M. Hanschumacher und Bones.