Handball: TV Geistenbeck schlägt TSV Kaldenkirchen

Handball-Verbandsliga : TV Geistenbeck setzt Siegesserie fort

Gegen den TSV Kaldenkirchen gab es einen 27:23-Heimerfolg für den TV Geistenbeck. Die Turnerschaft Lürrip kassierte den Gegentreffer zum 27:28 gegen Wesel erst nach dem Abpfiff.

Die Herren des TV Geistenbeck haben das Derby der Verbandsliga gegen den TSV Kaldenkirchen mit 27:23 (14:14) für sich entschieden und somit auch das fünfte Spiel der Saison gewonnen. In der eigenen Halle hatten die Geistenbecker Startschwierigkeiten. Vor allem Maik Tötsches war es, der der Abwehr des TV Probleme bereitete. Mit der Einwechslung von Timo Hüpperling kam Geistenbeck dann zurück ins Spiel. Der TSV bekam zunehmend Probleme, sodass sich vorerst ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte.

Die entscheidende Phase des Spiels kam kurz nach der Pause, in der sich Geistenbeck mit druckvollem Spiel innerhalb von drei Minuten auf 17:14 und später auch auf 20:16 absetzen konnte. „Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Man muss ganz klar sagen, dass Hüpperling heute den Unterschied gemacht hat. Ihn haben wir einfach nicht in den Griff bekommen. Gegen den Rest der Mannschaft hätten wir bestehen können“, sagte Kaldenkirchens Trainer Rüdiger Winter. Torschützen für Geistenbeck: Hüpperling (12/1), Bremges (5), Bautz (4), D. Meissner (3), Hermanns (2), A. Meissner (1); für Kaldenkirchen trafen Tötsches (12/1), König (5), M. Coenen (2), Huckemann, S. Coenen, Kamps, Rosati (je 1).

Die Turnerschaft Lürrip kassierte derweil erst nach dem Abpfiff den entscheidenden Gegentreffer zum 27:28 (13:12) gegen die HSG Wesel. Nach einem holprigen Start kämpfte die Mannschaft von Robert Bosnjak sich langsam ins Spiel hinein. Ab dem 10:10 in der 21. Minute wechselte die Führung permanent. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.

In der 55. Minute traf Pietralla zum 27:25 für die TSL, Wesel fing sich aber noch einmal und erzielte eine Minute vor Schluss den Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff bekam Wesel dann noch einen letzten Freiwurf zugesprochen, welchen es direkt verwandelte. Torschützen für Lürrip waren Pietralla (12/6), Nacken (5), Borgmann (4), Markovic und Bosnjak (je 3)

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