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Handball-Oberliga: TV Geistenbeck setzt auf verbesserte Defensive

Handball : Aufsteiger setzt auf verbesserte Defensive

Der TV Geistenbeck ist mit seiner Ausbeute aus drei Spielen in der Oberliga nicht zufrieden. Nun empfängt er die SG Langenfeld II – und will sich auf seine Stärken aus der Vorsaison besinnen.

Die ersten drei Spieltage in der Oberliga sind nicht so ganz nach den Wünschen des TV Geistenbeck gelaufen. Der Aufsteiger verlor beide Auswärtsspiele, konnte aber immerhin vor eigenem Publikum zwei Punkte holen. „Eigentlich sind wir schon ein wenig enttäuscht“, betont Trainer Thomas Laßeur. „Zwei Punkte geben kein gutes Gefühl.“ Sowohl in Königshof als auch in Homberg war durchaus die Möglichkeit gegeben, Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen.

Bis ungefähr zur 50. Minute waren beide Partien auf des Messers Schneide, doch dann fehlten die letzten Körner, um sich für die engagierten Auftritte auch zu belohnen. Während die Gegner in der Schlussphase noch zulegen konnten, war das bei Geistenbeck nicht der Fall. „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können, und gegen Oppum auch bewiesen, dass die Kräfte auch bis zur letzten Sekunde ausreichen“, sagt Laßeur.

Ist die Selbstverständlichkeit aus der vergangenen Saison verloren gegangen, als auch enge Spiele gewonnen wurden? Die einzelnen Auftritte betrachtend, muss diese Annahme kategorisch verneint werden. Selbstzweifel scheinen keinesfalls vorhanden zu sein. Natürlich muss in Betracht gezogen werden, dass die Gegner nun doch ein ganz anderes Kaliber sind als in der Verbandsliga. Geistenbeck war auch keine Mannschaft der Überflieger, das Team hat sich im Training alles hart erarbeitet und dies an den Wochenenden umgesetzt.

Jetzt gilt es gegen die Zweitvertretung der SG Langenfeld zu beweisen, was in der Mannschaft steckt. Positiv ist auf jeden Fall die Rückkehr von Nico Reinartz, der in den vergangenen Spielen aus privaten Gründen verhindert war. Damit hat der TVG wieder mehr Alternativen im Rückraum und auch in der Abwehr.

In Geistenbeck ist jedem bewusst, dass es wohl kaum noch ein Spiel geben wird, das ein Selbstläufer ist. So ist es auch bei der Partie gegen Langenfeld, das als Ziel zumindest den fünften Platz hat. Die Hausherren werden gegen eine offensiv ausgerichtete Deckung agieren müssen. Ferner gilt es, die starken Langenfelder in den Griff zu bekommen.

„Letztes Jahr haben wir von unserer guten Abwehr gelebt, darauf müssen wir uns wieder konzentrieren, und für die offene Deckung der Langenfelder haben wir uns etwas einfallen lassen. Bei uns herrscht keinesfalls Weltuntergangsstimmung, und gerade vor eigenem Publikum wollen wir unser nächstes Erfolgserlebnis einfahren“, sagt Laßeur. Personell kann der Coach, der mit der momentanen Trainingsarbeit seiner Schützlinge sehr zufrieden ist, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.