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Handball-Oberliga: TV Geistenbeck gewinnt das Derby gegen TV Lobberich

Sieg beim TV Lobberich : Oberliga-Derby geht an den TV Geistenbeck

Der TV Lobberich wartet nach der 25:32-Derbypleite weiterhin auf den ersten Heimsieg in der Oberliga. Der TV Geistenbeck hat sich mit dem Sieg endgültig in der Liga etabliert. Die Gäste müssen sich zudem Sorge um ihren Regisseurs Lauritz Weiß machen.

Mit einem solch klaren Ausgang hätte im Vorfeld wohl niemand so wirklich gerechnet. Der TV Geistenbeck gewann das Nachbarschaftsduell beim TV Lobberich deutlich mit 32:25 (17:12).

In den Anfangsminuten entwickelte sich eine spannende Partie. Hüben wie drüben nutzten die Angreifer ihre Chancen und es gelang keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Dann gab es jedoch einen Bruch im Spiel der Hausherren. Eventuell lag das am verletzungsbedingten Ausscheiden ihres Regisseurs Lauritz Weiß, der nach überstandener Kreuzbandverletzung gerade erst in den Kader zurückgekehrt ist. Erneut verletzte sich der Mittelmann am Knie. „Lauritz meinte, es fühlte sich an, wie bei seiner letzten Verletzung“, berichtete der Lobbericher Trainer Christopher Liedtke. „Jetzt müssen wir erst einmal abwarten, was die Untersuchungen ergeben. Wir hoffen nur, dass es nicht so schlimm ist, wie Lauritz befürchtet.“

Zumindest wussten die Gäste daraus Kapital zu schlagen und die angrenzende Schwächephase der Lobbericher zu nutzen. Geistenbeck erzielte fünf Tore in Folge, erstmals ein größerer Vorsprung für ein Team in dieser Partie. Dabei waren sie immer wieder über ihren Kreisläufer Timo Bautz erfolgreich, der fünf seiner sieben Tore in der ersten Halbzeit erzielte. Mit eben einem Vorsprung von Toren ging es dann in die Pause.

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Lobbericher war nun gezwungen Änderungen vorzunehmen, um nicht vorzeitig einem zu großen Vorsprung hinterher zu rennen. In der Abwehr spielten sie nun mit einer deutlich offensiveren 4:2-Variante und im Angriff nahmen sie den eigenen Torhüter aus dem Spiel und ersetzten ihn mit einem siebten Angreifer. Der erwünschte Erfolg blieb jedoch aus. Der TVG hatte stets die richtige Antwort parat, stand in der Abwehr bombensicher, auch wenn diese gegen eine numerische Überzahl agieren musste. So schien Mitte der zweiten Halbzeit eine Vorentscheidung gefallen zu sein, als Geistenbeck seinen Vorsprung auf 26:17 ausbaute. Lobberich gab sich noch nicht geschlagen, nutzte Zeitstrafen der Geistenbecker gnadenlos aus und verkürzte auf 20:23. Die Gäste ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, trafen ihrerseits zwei Mal in Folge und sorgten damit für eine Vorentscheidung.

„Bereits in den Spielen davor, hatten wir immer wieder gute Phasen, in denen wir mehrere Tore in Folge erzielen konnten“, so der Geistenbecker Trainer Thomas Laßeur. „Heute konnten wir jedoch unsere eigenen Schwächephasen deutlich minimieren und haben als Kollektiv absolut überzeugt. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen, auch in dieser Höhe.“ Damit wartet Lobbericher immer noch auf den ersten Heimsieg in dieser Saison. „Bei uns haben einige Dinge nicht funktioniert, also ist die Niederlage auch verdient“, betonte Liedtke.

Die Torschützen des TV Lobberich: B. Liedtke (7/4), von Eycken (5/1), Pasch (4), Walter (3), Hankmann, Weiß (je 2), Mannheim und Mähler;
Die Torschützen des TV Geistenbeck: Bautz (7), Hettrich (7/4), D. Neißner (6), Hermanns, Hüpperling (je 3), Schimanski, A. Meißner (je 2) Reinartz und Machkorudni.