Handball-Oberliga: Sieg für Borussia Mönchengladbach, Niederlage für TV Lobberich

Handball-Oberliga : Lobberich gibt Spiel in Oppum noch aus der Hand

Während der TVL in Oppum verlor, hatte Geburtstagskind Daniel Panitz mit acht Toren großen Anteil am Sieg der Borussia bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade.

Borussia Mönchengladbach kann sich nach dem knappen 32:31 (14:15) beim Aufsteiger HSG Hiesfeld/Aldenrade wieder über ein Erfolgserlebnis freuen. Die Gäste fanden auch schnell zu ihrem Spiel, kreierten immer wieder gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch häufig am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber, so dass die Partie stets sehr ausgeglichen war, auch wenn die Borussen eindeutig die bestimmende Mannschaft waren.

Nach 22 Minuten mussten die Gäste jedoch umbauen, denn nach einem Foul der härteren Gangart sah Andreas Kropp die Rote Karte. Er ist jedoch nicht nur wichtig im Mittelblock, sondern auch der einzige Kreisläufer im Team, diesen Part füllte in der Folge Rückraumspieler Thomas Prinz aus. Die Gäste bemühten sich, sämtliche Vorgaben umzusetzen, sie gingen über die gesamte Spielzeit sehr hohes Tempo, zudam mangelte es auch nicht am Einsatzwillen. Der Knackpunkt war jedoch, dass die Borussen in einigen Situationen zu hektisch agierten und so den einen oder anderen unnötigen Ballverlust zu verzeichnen hatten.

Als dann Prinz in der 57. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe auch noch vorzeitig unter die Dusche musste, waren alle Beteiligten letztlich froh, beide Punkte geholt zu haben. „Wir waren leider nicht immer clever genug, aber dafür hat die Mannschaft die Ausfälle gut kompensiert“, sagte Trainer Tobias Elis. Borussias Torschützen: Berner, Panitz (je 8), Rose (5), Feld (3), Krumschmidt (2), Killars, Kropp, Prinz und Smeets.

Weniger glücklich verlief der Auftritt des TV Lobberich, der beim TV Oppum 27:29 (14:12) verlor und damit die zweite Saisonniederlage einstecken musste. Dabei sah es für die Schützlinge von Spielertrainer Christopher Liedtke zunächst recht vielversprechend aus. Sie gingen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff engagiert zu Werke, hatten auch mit der sehr offensiven Deckungsvariante der Hausherren wenig Schwierigkeiten. Selbst fünf Zeitstrafen in der ersten Halbzeit brachten die Gäste nicht aus dem Rhythmus.

Auch nach dem Seitenwechsel deutete zunächst nichts darauf hin, dass der TVL in Gefahr geraten könnte, denn der Vorsprung wurde zwischenzeitlich auf 18:14 erhöht – der Gast war jederzeit Herr des Geschehens. Doch anstatt endgültig alles klar zu machen, schmolz der Vorsprung mehr und mehr dahin. Es lag keineswegs an der Deckung, sondern eindeutig im Angriff. Serienweise beste Chancen wurden ausgelassen, wie zum Beispiel Tempogegenstöße, Siebenmeter und etliche Würfe frei vor dem gegnerischen Torhüter. Am Ende agierten die Gäste dann immer nervöser und gaben ein sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand. „“Wir waren zwar über weite Strecken besser, aber es hat nicht gereicht“, sagte Liedtke.

Die Torschützen des TV Lobberich: B. Liedtke, van Eycken (je 7), C. Liedtke (5), Mähler (4), Hankmann (3) und Weiß.