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Handball Oberliga: Für Borussia Mönchengladbach zählt nur der Aufstieg

Start in die Handball-Oberliga : Für Borussia Mönchengladbach zählt nur der Aufstieg

Am Wochenende startet die Handball Oberliga in die neue Spielzeit. Borussia Mönchengladbach kämpft um den Aufstieg, Lobberich und Geistenbeck wollen die Klasse halten.

Ronny Rogawska redet nicht viel drumherum. „Unser Ziel hat sich zum Vorjahr nicht verändert: Wir wollen aufsteigen“, sagt der Trainer von Borussia Mönchengladbach. In der Vorsaison sah das bereits gut aus, seine Mannschaft gewann die ersten sechs Spiele, lag an der Tabellenspitze der Oberliga - ehe bekannterweise im November der Lockdown und später der Saisonabbruch kamen. Nun unternehmen er und sein Team einen neuen Anlauf. Helfen soll dabei auch Neuzugang Jonas Vonnahme, der vom Drittligisten HSG Krefeld nach Mönchengladbach wechselte.

Die Vorbereitung sei insgesamt aber durchwachsen gelaufen, sagt Trainer Rogawska: „Wir hatten ein bisschen Pech mit Verletzungen, ein paar angeschlagene Spieler. Und die lange Pause hat auch ihre Spuren hinterlassen. Man musste sich erst wieder an den Ball gewöhnen.“ Trotzdem sei auch große Euphorie zu spüren, dass es wieder losgehe. Am 1. Spieltag empfängt die Borussia am Samstag Mettmann-Sport. „Es geht darum, Fehler zu minimieren und unser Spiel durchzuziehen. Da wir aufsteigen wollen, streben wir einen Sieg an“, sagt Rogawska.

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Als großen Kontrahenten um den Aufstieg sieht Borussia Trainer übrigens den Bergischer HC II, der im vergangenen Jahr ebenfalls sechs von sechs Spiel gewann. Dieser trifft nun zur Saisoneröffnung am Freitag daheim auf den TV Geistenbeck. „Wir wollen dort so gut wie möglich gegenhalten“, sagt Trainer Thomas Laßeur. Sein Team war erst zur Vorsaison in die Oberliga aufgestiegen – und konnte ergo nur wenig Erfahrungen in der neuen Spielklasse sammeln.

„Die sechs Spiele haben uns aber gezeigt, dass das Niveau noch einmal ein anderes als in der Verbandsliga ist, gerade in der Körperlichkeit. Das haben wir mit in diese Vorbereitung genommen“, sagt Laßeur. Neuzugänge für die Spielzeit sind Rückraumspieler Vincent Schimanski von Fortuna Düsseldorf und der 22-jährige Stani Meschkorudni aus Lürrip, laut Laßeur „eines der größten Talente im Mönchengladbacher Handball“.

In der Vorbereitung gewann sein Team zuletzt den Kreispokal im Final Four des Handballverbandes Mönchengladbach – allerdings im Finale kampflos, da der TV Korschenbroich verletzungsgeplagt nicht mehr antrat. Auch sonst seien die Ergebnisse in den Testspielen gut gewesen. Nur, so sagt Laßeur. „Dafür können wir uns nichts kaufen.“ Für die Liga hat er sich als Ziel gesetzt, möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. „Das wird ein enger Kampf, wir versuchen, zwei bis drei Mannschaften hinter uns zu lassen“, sagt er.

Auch der TV Lobberich möchte erst einmal den Klassenerhalt sichern. „Wir wollen schnell 20 Punkte holen. Und dann gucken wir, was noch möglich ist“, sagt Trainer Christopher Liedtke. Sein Team hat am 1. Spieltag jedoch zunächst spielfrei, erst am 26. September geht es für Lobberich mit einem Heimspiel gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade in die Saison. „Hiesfeld hat dann schon die Anspannung vor dem 1. Spieltag hinter sich. Das ist für uns ein kleiner Nachteil, aber auch nicht dramatisch“, sagt Liedtke. Einziger Neuzugang ist Kreisläufer Jochen Schellekens, ansonsten setzt Liedtke auf ein junges, eingespieltes Team.