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Handball-Oberliga: Damen des TV Lbberich besiegen im Derby den Rheydter SV

Sieg im Derby gegen Rheydt : Lobberich darf zufrieden in den Urlaub gehen

Die Damen des TV Lobberich verabschieden sich mit einem Derbysieg gegen den Rheydter SV in die Sommerpause. Trainer André Riesz ist mit der Saison zufrieden. Der RSV kämpfte hingegen vor allem mit Verletzungsprobleme.

Am offiziell letzten Spieltag – einige Nachholspiele müssen noch ausgetragen werden – verlor der Rheydter TV das Derby gegen den TV Lobberich mit 23:30 (14:15). Während die Gastgeberinnen noch zwei Begegnungen absolvieren müssen, kann der TVL zufrieden in den Urlaub gehen. Am Ende belegt der TV den dritten Tabellenplatz.

Für beide Teams ging es sportlich um nicht mehr viel, allerdings wollte der RTV zeigen, welches Potenzial er besitzt, und die Gäste wollten demonstrieren, dass sie in der Liga zu den absoluten Spitzenteams zählen. Die Anfangsphase gehörte dann den Rheydterinnen – insbesonder Mittelangreiferin Sonja Bautz drehte mächtig auf. Sie war ein steter Unruheherd und war kaum in den Griff zu bekommen. Sie war teilweise nur durch unfaire Mittel zu bremsen und traf selbst nach Belieben. Hinzu kamen auf Seiten der Gäste noch ein fehlerhaftes Angriffsspiel. „Nach immerhin sechs Spielen in 14 Tagen fehlte uns einfach die Kraft“, sagte Trainers André Riesz.

Das änderte sich allerdings nach zehn Minuten, denn Lobberich stellte die Deckung um und fortan lief es deutlich besser. Allerdings war Rheydt bis zum Pausenpfiff ein gleichwertiger Gegner.

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Nach dem Wechsel wollten die Spielerinnen des RTV zu schnell zu viel. Die Gäste setzten sich ab und am Ende fehlte den Gastgeberinnen die Kraft, um noch eine Aufholjagd starten zu können. „Natürlich hatten wir wenig Wechselmöglichkeiten, aber man muss auch eingestehen, dass Lobberich eine tolle Mannschaft zur Verfügung hat und daher ist die Niederlage auch in dieser Höhe verdient“, sagte Janosch Greinert, Trainer des Rheydter TV.

Mit der Saison ist Greinert jedoch nicht zufrieden: „Mein persönliches Ziel war der Klassenerhalt und den haben wir geschafft, auch wenn einige Spielerinnen höhere Ambitionen hatten. Die Mannschaft hat einfach zu selten ihr Potenzial abgerufen.“ Das lag laut Greinert aber auch an der Trainingsbeteiligung, die ihm absolut nicht gefallen habe. „Teilweise war es noch nicht einmal möglich, mannschaftstaktische Maßnahmen zu üben, weil einfach nicht genug anwesend waren. Zu Gute halten muss ich dem Team jedoch, dass wir im Laufe der Saison sehr viele verletzte Spielerinnen hatten und einige noch wegen Corona ausfielen.“

Eher zufrieden äußerste sich dagegen Riesz: „Das obere Drittel war das Ziel und wir waren lange Zeit auf Platz zwei. Allerdings ist unsere Personaldecke etwas zu dünn, was uns gerade in den vergangenen beiden Wochen gegen die Spitzenmannschaften zum Verhängnis wurde. Jetzt heißt es, in der nächsten Saison den nächsten Schritt zu gehen. Zielsetzung sollte der Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga sein. Allerdings müssen wir in der Breite noch stärker werden.“