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Handball-Oberliga: Borussia Mönchengladbach ist weiter auf Erfolgskurs

Handball-Oberliga : Borussias Handballer sind weiterhin auf Erfolgskurs

Nach dem 30:25-Heimerfolg gegen den TSV Aufderhöhe ist die Handschrift von Borussias Trainer Ronny Rogawska immer besser zu erkennen.

Nach dem 30:25 (16:12)-Erfolg gegen den TSV Aufderhöhe kann beim Titelaspiranten Borussia Mönchengladbach durchaus von einem geglückten Saisonauftakt gesprochen werden. Denn drei Siege aus drei Spielen sprechen schon eine deutliche Sprache.

Bis dato zeigte sich die Mannschaft vom Verletzungspech unbeeindruckt. Gleich mehrere Wochen muss Borussia auf Denis Aust verzichten, und am Samstag fehlte auch noch Abwehrchef Heider Thomas, der wegen muskulärer Probleme in der Wade passen musste. So agierten Christian Mergner und Thomas Prinz erstmals gemeinsam im Innenblock und lösten die Aufgabe mit Bravour. Sie dirigierten ihre Abwehrkollegen derart gut, dass bei den Gästen häufig ein Zeitspiel drohte und sie somit zu überhasteten Abschlüssen gezwungen wurden. Überhaupt war die Deckung einmal mehr das Prunkstück der Borussen – mit den beiden glänzend aufgelegten Torhütern Sven Pläth und Johannes Lyrmann, die jeweils eine Halbzeit spielten.

Im Angriff ist auch immer mehr die Handschrift des neuen Trainers Ronny Rogawska zu erkennen. „Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen“, betonte der Mönchengladbacher Trainer. „In der kurzen Zeit unserer Zusammenarbeit nimmt das Team die Sachen gut an, die ich mir vorstelle: schnelles Umschaftspiel und im gebundenen Spiel geduldig auf die sich bietenden Chancen warten.“

Die Gastgeber setzten sich während der Partie mehr mehr ab und hatten den TSV stets im Griff. In der 52. Minute führten sie bereits mit 28:20, doch dann versäumten sie es, die Gegner zu deklassieren. Technische Fehler und schwache Abschlüsse ließen Aufderhöhe zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. „Es ist vielleicht Jammern auf hohem Niveau, aber in der Schlussphase haben wir vier oder fünf unnötige Tore kassiert“, sagte Rogawska. Vielleicht liegt das aber auch an dem dünn besetzten Kader. „Natürlich fehlen uns im Moment durch die Verletzungen auch Alternativen“, sagte der Trainer. „Zunächst einmal lassen wir es aber so wie es ist, sollte sich die Situation aber noch verschlechtern, müssen wir uns Gedanken machen, welcher Spieler noch zu uns passen würde.“

Die Torschützen Borussia Mönchengladbachs: Daniel Panitz (11/7), Thomas Prinz, Niklas Weis, Christian Mergner, Niklas Berner (je 4) und Sascha Ranftler.