Handball-Oberliga: Borussia Mönchengladbach bezwingt unangenehmen Gegner

Handball-Oberliga : Borussia bezwingt unangenehmen Gegner

Während Mönchengladbach gegen Ratingen gewinnt, kostet Unerfahrenheit Handball-Oberligist TV Lobberich den Sieg in letzter Sekunde gegen Homberg.

Beim 28:25 (13:16) gegen die Zweitvertretung der SG Langenfeld hatte Borussia Mönchengladbach viel Arbeit zu leisten, ehe beide Punkte unter Dach und Fach waren. Gerade in der ersten Halbzeit hatten die Borussen ihre liebe Mühe und Not mit den permanent wechselnden Abwehrvarianten der Oberbergischen.Zunächst agierten die Gäste mit einer Manndeckung, dann wurden abwechselnd mal ein oder zwei Spieler mit der Sonderbewachung bedacht. So war der Start sehr holprig, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Dann versuchten es auch die Hausherren mit einer Manndeckung gegen einen gegnerischen Spieler, doch die dadurch entstandenen Lücken in der eigenen Abwehr ließen diesen Schuss nach hinten losgehen.

In der Halbzeitpause stellte Trainer Tobias Elis seine Mannen dann neu ein. Fortan lief es deutlich besser, auch weil Can Niermann den glücklosen Johannes Lyrmann im Tor ablöste. Das Resultat waren vier Gegentreffer in den ersten 20 Minuten des zweiten Spielabschnittes, womit Langenfeld dann der Zahn gezogen wurde. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen unangenehmen Gegner, aber wir haben uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben“, betonte Elis. Borussias Tore: Killars (9), Panitz (7), Krumschmidt, Smeets (je 3), Ranftler, Rose (je 2), Kropp und Prinz.

Einen unglücklichen Punktverlust musste der TV Lobberich beim 26:26 (15:13) gegen den Regionalliga-Absteiger VfB Homberg hinnehmen. Bereits die Anfangsphase lief gar nicht nach dem Geschmack der Gastgeber, denn schnell lagen sie 2:6 im Hintertreffen. Doch dann besannen sich Lobberich auf seine Stärken, holte Tor um Tor auf und ging mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt lief es zunächst nach Wunsch, und in der 55. Minute sah es beim Stand von 26:23 nach einem doppelten Punktgewinn aus. Selbst beim Stand von 26:25 war 15 Sekunden vor dem Abpfiff bei eigenem Ballbesitz alles in Ordnung. Doch statt die verbleibende Zeit einfach auszuspielen, warf der TVL auf das Tor, traf nicht und im Gegenzug erzielte Homberg noch den Ausgleichstreffer. „Es ist ärgerlich, aber daraus müssen wir lernen“, sagte Trainer Christopher Liedtke. TVL-Tore: von Eyken (10), Hoffmanns, B. Liedtke (je 5), Dorenbeck (4), Mähler und Weiß.