1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach
  4. Regionalsport

Hanbdall-Kreispokal: TV Geistenbeck feiert Pokalerfolg ohne Finalsieg

Wegen Korschenbroicher Verletzungspech : TV Geistenbeck feiert Kreispokalerfolg ohne Finalsieg

Der Handball-Oberligist musste im Endspiel nicht antreten, weil der TV Korschenbroich verletzungsbedingt kein Team mehr stellten konnte.

Im Final-Four-Turnier des Kreispokals setzte sich im ersten Halbfinale der Oberligist TV Geistenbeck locker mit 38:12 gegen den Bezirksligisten ASV Rurtal-Hückelhoven durch. Dabei bekamen hauptsächlich die Spieler Einsatzzeiten, die ansonsten hinten dran stehen. Spannender wurde es im zweiten Halbfinale, in dem der Regionalligist TV Korschenbroich auf den ambitionierten Oberligisten Borussia Mönchengladbach traf. Der TVK hatte nur zwei Ersatzspielern zur Verfügung, konnte sich am Ende aber knapp mit 25:22 durchsetzen. Allerdings musste Korschenbroich immer auf der Hut sein, denn die Borussen gaben sich zu keinem Zeitpunkt der Partie auf. Bitter für den TVK, dass sich in diesem Spiel noch zwei Spieler verletzten.

So entschieden sich die Korschenbroicher Verantwortlichen einen Tag später zum Finale gegen Geistenbeck nicht mehr anzutreten. „Mit nur sechs gesunden Feldspielern hätte das keinen Sinn gemacht“, betonte TVK-Trainer Dirk Wolf. „Gerade im Hinblick auf das erste Meisterschaftsspiel wären dann weitere Verletzung fatal gewesen. Mit der Leistung gegen Mönchengladbach war ich allerdings sehr zufrieden.“

  • Marie van Bebber (am Ball) erzielte
    Handball-Kreispokal : SV Straelen schafft Überraschung
  • Peter Schmitt (rechts) vom Liedberger Landgasthaus
    Restaurants in TV-Show : So kämpfte Korschenbroich im Kochduell
  • Die nächste Handball-WM findet in Polen
    Finale in Stockholm : Handball-WM 2023 in Schweden und Polen

Beim Pokalgewinner TV Geistenbeck war die Freude groß – auch ohne Finale: „Natürlich hätten wir sehr gerne gespielt“, so Trainer Thomas Laßeur. „Da der Wettbewerb ja noch zur Saison 19/20 zählt, können wir uns jetzt Triple-Sieger nennen. Denn neben dem Pokal, wo wir den Handballkreis Mönchengladbach jetzt im HVN vertreten, haben wir die Stadtmeisterschaft gewonnen und sind als Meister souverän von der Verbands- in die Oberliga aufgestiegen. Das kann auch nicht jede Mannschaft von sich behaupten.“

Bei den Frauen wurde nur ein Halbfinale ausgespielt, weil der TV Erkelenz nicht antrat und der TV Beckrath somit kampflos in das Finale einzog. Das zweite Halbfinale war eine deutliche Angelegenheit, in dem sich der Oberligist vom Rheydter TV deutlich mit 32:22 gegen den Landesligisten HG Kaarst/Büttgen durchsetzte. Das Finale war dann ebenfalls sehr einseitig, denn Beckrath konnte dem RTV keine Schwierigkeiten bereiten und verlor mit 22:34.

Trotz des Erfolges hatte der Rheydter Trainer Janosch Greinert gemischte Gefühle. „Zunächst freue ich mich über den Pokalsieg. Das erste Spiel war noch ganz gut, doch im Finale hat die Mannschaft einige Wünsche offen gelassen.“