Hallenstadtmeisterschaft: Nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt

Hallenstadtmeisterschaft : Rheydts C-Junioren disqualifiziert, Borussia rückt auf

Der „Spö“ hat die 14-tägige Einspruchsfrist des abgebenden Vereins eines neuen Spielers nicht eingehalten und wird deshalb als Gruppensieger der Hallenstadtmeisterschaften der D-Jugend disqualifiziert. Borussias Mädchen müssen deshalb am 23. Dezember doppelt spielen.

Am Montag um 10.27 Uhr hat die Passstelle des Fußball-Verbandes Niederrhein in Duisburg den Aufnahmeantrag eines Rheydter C-Junioren abgelehnt. Begründung: Die Abmeldung erfolgte am 10. Dezember, es bleibt aber eine 14-tägige Einspruchsfrist des abgebenden Vereins, bevor der aufnehmenden Verein die Spielerlaubnis erhält. Demnach hat der „Spö“ bei der Hallenstadtmeisterschaft der D-Junioren einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt. „Wir bedauern aus sportlichen Gründen die Disqualifikation sehr, denn der RSV hat zu Recht in der Vorrundengruppe 2 den ersten Platz erreicht. Leider müssen nun die Jugendlichen für den Formfehler der Verantwortlichen leiden“, sagte Jürgen Marohn (Fachwart Fußball). Nutznießer sind neben dem neuen Gruppensieger Neuwerk die U13-Mädchen von Borussia als nun Tabellenzweiter. Problem ist, dass das Team des Trainerduos Hannah Flock und Laura Wählen am 23. Dezember zweimal antreten muss – erst bei den U13-Juniorinnen und dann in der Finalrunde der D-Junioren.

Neben den Gruppensiegern 1. FC Mönchengladbach, Neuwerk, Fortuna und Giesenkirchen haben auch die jeweiligen Gruppenzweiten Polizei SV, Borussia (Mädchen), Geistenbeck und SV 08 Rheydt die Finalrunde erreicht.

(hohö)
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