Hallenstadtmeisterschaft Mönchengladbach: Welate Roj ausgeschlossen

Hallenstadtmeisterschaft : Zwischenrunde erstmals nur mit fünf Teams

Da Welate Roj einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hat, wurde es disqualifiziert, einen Nachrücker gibt es dafür nicht, weil Rot-Weiß Hockstein keine Mannschaft für die Zwischenrunde zusammen bekam.

Über den Jahreswechsel stand die Frage im Raum, welche Mannschaft aus Gruppe 5 der Mönchengladbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft denn nun an der Zwischenrunde am Donnerstagabend (ab 18 Uhr in der Jahnhalle) teilnehmen wird. Inzwischen gibt es darauf auch eine Antwort: keine. Erstmals werden sich nur fünf Mannschaften um die zwei weiteren Plätze für die Endrunde bewerben.

Sportlich hatte der KFC Welate Roj den zweiten Platz in der nur mit vier Mannschaften ausgetragenen Gruppe errungen. Doch hier war am Sonntag bei drei Spielern, die der KFC im Winter verpflichtet hatte, noch nicht klar, ob der abgebende Verein zu den Wechseln zeitig genug Rückmeldung gegeben hatte. Nun steht fest, dass dies nur bei zwei Spielern der Fall war. Und auch ein nicht spielberechtigter Akteur ist einer zu viel. „Sportlich und auch menschlich tut mir das sehr leid, aber die Regeln müssen eben für alle gelten“, erklärte Fußball-Fachwart Jürgen Marohn. Nachgerückt wäre nun Rot-Weiß Hockstein, doch die Mannschaft von Wilfried Nilges bekommt nicht ausreichend Akteure zusammen. Da die Turnierleitung nun nicht den punktlosen Vierten Wickrathberg in die Zwischenrunde beordern wollte, wird nun mit fünf Mannschaften gespielt.

Offensiv verkündet, dass die Endrunde weiterhin das klare Ziel ist, haben nach ihren jeweiligen Gruppen besonders zwei Mannschaften. Türkiyemspor hatte in seiner Gruppe den Bezirksligisten Mennrath mächtig gefordert, hatte sogar die Chance auf den Gruppensieg. „Wir bleiben konzentriert, und das Ziel ist natürlich die Endrunde“, erklärt Coach Hasan Er, der sich fraglos wieder auf die massive Unterstützung der Fans verlassen kann, auch eine Trommel wird wieder nicht fehlen. Ebenso klar formuliert hat auch Wickrathhahns Trainer Holger Rütten das Ziel nach dem 7:6 gegen den Rheydter SV im finalen Vorrundenspiel, der wohl besten Partie des Turniers seit Jahren. „Der direkte Weg in die Endrunde wäre für uns sicher schöner gewesen. Aber jetzt müssen wir den Umweg machen, und auch den werden wir gerne mitnehmen.“

Zwei weitere A-Ligisten bewerben sich mit den Sportfreunden Neuwerk, dem aktuellen Spitzenreiter, und dem Polizei SV um die Endrunde, und es ist kaum eine prophetische Aussage zu formulieren, dass diese es den beiden Liga-Rivalen schwer machen werden. Sowohl PSV-Coach Thomas Vaßen als auch der in Neuwerk in der Halle verantwortliche Michael Haag werden fraglos die richtigen Worte finden. Als Außenseiter und einziger B-Ligist geht der SV 08 Rheydt in den Abend, nach den Leistungen in der Vorrunde aber sicherlich ebenfalls nicht chancenlos. Taktisch hatte sich Trainer Markus Riesenbeck ein gutes Hallenkonzept überlegt, das vielleicht sogar noch etwas länger tragen könnte.

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