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Hallenstadtmeisterschaft Mönchengladbach: SC Hardt setzt sich in Gruppe A gegen Rheydter SV durch

Hallenfußball : RSV unterliegt Hardt im entscheidenden Gruppenspiel

In der Gruppenphase der Endrunde bei der Mönchengladbacher Hallenstadtmeisterschaft setzten sich die favorisierten Mannschaften durch.

Wer auf Überraschungen gehofft hatte, der wurde in der Gruppenphase der Mönchengladbacher Hallenstadtmeisterschaft enttäuscht. So starteten in der Gruppe A die beiden Favoriten, der 1. FC Mönchengladbach und der SC Hardt, mit standesgemäßen Ergebnissen. Der FC schlug den Rheydter SV vor ausverkauftem Haus 4:0. Tobias Krämers Ausrutscher ermöglichte die FC-Führung durch Marcel Lüft. Die Westender legten noch dreimal nach und überzeugten zum Auftakt. Hardt schlug derweil Neuwerk 3:0.

Der FC gewann dann die „kleine Revanche aus der Gruppenphase“ gegen Hardt 2:1, der Spö setzte sich gegen Neuwerk mit dem selben Ergebnis durch. Damit standen die Westender bereits vor dem letzten Spiel im Halbfinale. Den Neuwerkern gelang wenigstens ein verdienter Ehrenpunkt, den sie mit dem 1:1 gegen den 1. FC holten. Der zweite Halbfinalteilnehmer sollte sich im letzten Gruppenspiel zwischen den beiden punktgleichen Rheydter SV und dem SC Hardt finden. Bereits nach 23 Sekunden traf Ferdi Berberoglu zur Rheydter Führung, die jedoch mit dem Ausgleich in der 3. Minute und der kurz darauf folgenden 2-Minuten-Strafe gegen Rheydts Sadeq Omar ihr Ende fand. Letztlich stand ein klarer 5:1-Erfolg für das Schleszies-Team.

In der Gruppe B war zwar Türkiyemspor der Favorit, doch Venn, Mennrath und Lürrip wollten ihm das Leben schwer machen. Mennrath setzte sich recht knapp mit 2:1 gegen die Defensivkünstler aus Venn durch, während Lürrip beim 0:5 gegen Türkiyemspor chancenlos war. Venn kam dann nur zu einem 2:2 gegen Lürrip. Dass Mennrath und Türkiyemspor für Offensivfußball stehen, zeigte das direkte Aufeinandertreffen. Samir Arbaou traf bereits in der ersten Minute für die Gelb-Schwarzen. Noah Kubawitz, Jonah Tiskens, Philipp Preckel und Rückkehrer Soner Karaman drehten die Partie auf 4:1 und später 5:2 zu Gunsten des Bezirksligisten. Der A-Ligist gab sich aber nicht geschlagen und kam in einer spannenden Schlussphase bis auf 4:5 heran. Zu mehr reichte dann die Zeit nicht. Somit war Mennrath durch. Türkiyemspor erkämpfte sich ein 2:1 gegen Venn und war somit auch weiter. Mennraths 6:2-Sieg gegen Lürrip war dann nur noch für die Statistik.

Negativer Höhepunkt war ein Tumult innerhalb der türkischen Anhängerschaft, die nach kurzer Zeit aber vom Sicherheitsdienst und dem Vorstand Türkiyemspors beendet wurde.