Hallenstadtmeisterschaft Mönchengladbach: Endrunde der Frauen

Hallenstadtmeisterschaft : Borussias Frauen wollen den Titel zurückholen

Der 1. FC sorgte im vergangenen Jahr für eine Zäsur, als er die Siegesserien von Borussia und FSC Mönchengladbach durchbrach. Nun sind diese beiden Mannschaften aber wieder Favorit, Borussia dürfte in der Dreiergruppe weniger gefordert werden als die Konkurrenten.

Nachdem mehr als ein Jahrzehnt lang die Frauentitel bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Jahnhalle stets entweder an Borussia oder den FSC gingen, so stellte das Turnier 2018 eine Zäsur dar. Denn nach zwei Finalteilnahmen war es erstmals der 1. FC Mönchengladbach, der sich im Finale gegen Borussia mit 5:3 durchsetzte und sich den Pokal der Rheinischen Post ins Vereinsheim im Westend stellen durfte. Der erste Anpfiff erfolgt nun bei der 36. Aufkage am Freitag um 18 Uhr, gegen 21 Uhr beginnt dann das Endspiel.

Da versteht es sich eigentlich von selbst, dass die Borussen-Ladies das kein zweites Mal in Folge geschehen lassen wollen. Denn der VfL ist auch mit seinem Regionalliga-Team, mit dem er in der Halle antritt, schließlich das spielklassenhöchste Team der sieben Mannschaften, die sich um den Pokal bewerben. „Da wir im vorigen Jahr verdienterweise den Titel abgeben mussten, möchten wir den Pokal in diesem Jahr natürlich wieder in die Höhe stemmen. Für einige Spielerinnen wird es die erste Hallenstadtmeisterschaft sein, und ich gehe davon aus, dass sie sich gut auf dem Parkett präsentieren wollen und heiß auf den Sieg sind“, sagt Borussias Trainer Christian Klein. „Genaueres zu unserem Kader kann ich derzeit noch nicht sagen, da dieser sich erst am Vorabend beim Abschlusstraining zusammenstellt.“ In Gruppe B sollte Borussia dabei auf dem Weg ins Halbfinale nun wirklich nichts passieren können. In der Dreiergruppe sind die beiden Kreisligisten Neuwerk und SV 08 Rheydt die Gegner. Und deren direktes Duell wird dann wohl über den zweiten Teilnehmer für das Halbfinale entscheiden.

Da dürfte es der 1. FC in Gruppe A schon deutlich schwerer haben. Denn nicht nur der ehemalige Seriensieger und aktuelle Landesligist FSC wartet auf die Titelverteidigerinnen, sondern auch die beiden Bezirksligisten SC Hardt und Odenkirchen 05/07. Sich schon in der Vorrunde deutlich mehr anstrengen zu müssen könnte für die Mannschaft von Trainer Christian Brüsseler, die in der Niederrheinliga an der Tabellenspitze überwintert, aber auch bedeuten, im Halbfinale bereits besser im Rhythmus zu sein. Auf der anderen Seite könnte ein Patzer auf dem Weg, der in der Gruppe dann nur Platz zwei bedeuten würde, ein vorzeitiges Halbfinal-Duell mit Borussia herbeiführen. Sicherlich hätte der 1. FC auch gerne mal die RP-Pokale der Männer und Frauen nebeneinander an der Luisenstraße stehen. Die Frauen könnten am Freitagabend schon einmal die Vorlage für die Männer geben.