Hallenstadtmeisterschaft: Ein Favorit in der Zwischenrunde, aber viele weitere Anwärter

Hallenstadtmeisterschaft : Ein Favorit, aber viele weitere Anwärter

Bislang hat sich kein Landesligist für die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft in Mönchengladbach qualifiziert. Nun bleibt für den 1. FC sowie die DJK/VfL Giesenkirchen noch der Weg über die Zwischenrunde.

Bei der Stadtmeisterschaft steht am heutigen Donnerstag eine Zwischenrunde an, wie es sie in der Jahnhalle lange nicht gegeben hat. Sechs von acht Endrunden-Teilnehmern stehen nach der abgeschlossenen Vorrunde fest, und noch kein Landesligist hat sich bisher qualifiziert. Sowohl der 1. FC als auch die DJK/VfL Giesenkirchen müssen durch die Zwischenrunde. Wir ziehen eine Zwischenbilanz und verraten, wie die Chancen der Teams auf die Endrunde sind.

Der Favorit Der 1. FC hat als einzige Mannschaft, die sich nicht direkt für die Endrunde qualifiziert hat, in der Vorrunde kein Spiel verloren. Das Pech war für das Team von Trainer Frank Mitschkowski lediglich, dass der SC Hardt als A-Ligist in den ersten drei Partien etwas treffsicherer war als die Westender. Dennoch spricht es auch eine deutliche Sprache, dass das 1:1 gegen die Hardter das einzige Gegentor des FC war. Das bedeutet eine klare Favoritenrolle in Bezug auf das Weiterkommen. „Wir reisen sicherlich nicht an, um nicht unter die ersten Zwei zu kommen, auch wenn die Halle nicht den allergrößten Stellenwert für uns hat“, sagt Mitschkowski, der in seiner ersten Amtszeit mit dem FC immer in der Endrunde stand.

Mit guten Chancen Enttäuscht hat auch der zweite Landesligist nicht, und demnach sind auch Giesenkirchen gute Chancen einzuräumen, den Sprung unter die letzten Acht noch zu schaffen. Im letzten Gruppenspiel gegen Türkiyemspor hatte das Team von Volker Hansen beim 1:4 aber doch etwas deutlicher die Grenzen aufgezeigt bekommen als der FC, was nicht heißt, dass auch dieses Spiel nicht anders hätte laufen können. „Wenn ich irgendwo antrete, dann will ich auch gewinnen. Das geht den Jungs genauso, deshalb werden wir wieder alles versuchen“, sagt Hansen.

Abhängig von der Tagesform dürfte aber auch Germania Geistenbeck nicht mit ganz schlechten Karten ausgestattet sein. In der Vorrunde baute das Team zum Ende hin ein wenig ab – das dürfte diesmal nicht passieren. Und Pascal Schmitz ist ein Spieler, über den ein B-Ligist normalerweise nicht verfügt. In den Gruppenspielen war er jedoch leicht angeschlagen, es bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt.

Außenseiterchancen Neun Punkte hatte Rot-Weiß Venn als Zweiter der starken Gruppe 4 am Ende auf dem Konto, ganz aus den Augen verlieren darf man das Team von Trainer Mischa Bongarz nicht. „Für mich sind da viele Mannschaften auf Augenhöhe“, erklärte der Coach des A-Ligisten, der schon ein offenes Rennen erwartet. Etwas durchwachsen war der Auftritt des A-Ligisten Red Stars, der schwach begann und sich am Ende auf das unwürdige Ballgeschiebe mit dem SV Lürrip einließ, dazwischen aber auch zweimal zu überzeugen wusste. „Wir wollen schon etwas zeigen, wollen nicht an diesem letzten Gruppenspiel gemessen werden“, sagt Stars-Coach Marat Surtebayev. Nicht zu vergessen ist mit dem SV Schelsen ein weiterer B-Ligist, der seit mindestens zehn Jahren so weit nicht mehr gekommen ist – und sicherlich Euphorie und viele Anhänger mit in die Halle bringt.

Wie so oft in der Zwischenrunde scheint kein Team chancenlos, schon vom ersten Spiel wird viel abhängen. Beginn ist – anders als in der Vorrunde – um 18 Uhr, spätestens nach 15 Partien gegen 22.15 Uhr ist die Endrunde komplett.