Hallenhockey: Die Zweite Bundesliga startet wieder

Hockey : Für den GHTC geht es wieder weiter

Die Winterpause ist im Hallenhockey nur kurz, am Sonntag geht es für den Zweitligisten nach Bergisch Gladbach. Die Gäste sind favorisiert und haben sich am Donnerstag gegen Venlo warmgeschossen.

Im internationalen Hockeysport hat die Feldsaison zwischen März und Oktober die höchste Priorität. Nur ganz wenige Nationen gönnen sich deshalb überhaupt noch eine eigene Spielzeit im Winter. In Hockey-Deutschland gibt es darüber gar keine Diskussion. Hallenhockey ist und bleibt das liebste Hobby. Entsprechend kurz sind daher die Pausen. Das gilt auch für den Gladbacher HTC. Einen Tag vor Heiligabend beendete der GHTC die Hinrunde in der Zweiten Bundesliga, und schon am Sonntag steht der Auftakt in die Rückrunde an. Um 17 Uhr sind die Gladbacher beim THC Bergisch Gladbach zu Gast.

Trotz der kurzen Pause hat Trainer Marcus Küppers seinen Jungs Regenerationszeit gegönnt: „Schon vor der Halle hatten wir kaum Ruhe, deshalb war es uns wichtig, dass die Jungs mal ein wenig Abstand bekommen und sich mental erholen. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir nur eine Einheit gemacht und sind erst am 2. Januar wieder voll eingestiegen“, berichtet er.

Der Gegner am Sonntag ist bekannt. Gerade fünf Wochen ist es her, dass sich die beiden Teams zuletzt gegenüberstanden. Anfang Dezember hatte der GHTC ganz klar die Nase vorne und setzte sich 10:4 durch. Auch im Rückspiel will Küppers drei Punkte einfahren, warnt aber vor allzu großer Selbstsicherheit: „Natürlich sind wir favorisiert und sehen uns auch jetzt vorne. Aber die Halle beim THC ist sehr eng und immer gut besucht. Das wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe.“

Um die zuletzt magere Tor-Statistik aufzuhübschen, haben die Gladbacher am Donnerstagabend ein Testspiel gegen den HC Venlo absolviert. Gegen die Niederländer, eindeutig kein Hallenhockey-Land, setzte sich der GHTC 15:9 durch. Küppers war damit größtenteils zufrieden: „Wir haben bewusst viel Wert auf die Offensive gelegt. 15 Tore in 60 Minuten sind ein guter Wert. Dafür lief in der Abwehr aber nicht alles rund.“ Personell sieht es im Gladbacher Kader gut aus. Einzig Youngster Luca Lindner (Fußverletzung) fällt Sonntag aus.