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Hallenfußball: Das sind die besten Hallen-Torjäger der Region

Hallenfußball : Die besten Hallen-Torjäger der Region

Den Fußball unterm Hallendach, umgangssprachlich auch schon mal als Budenzauber bezeichnet, machen in der Regel viele Tore attraktiv. Vergangenes Wochenende gab es einige Spieler, die besonders treffsicher waren.

Aktuell wird in der Region der Fußball unterm Hallendach ganz groß geschrieben, kein Wochenende vergeht ohne ein Turnier. Am vergangenen Samstag und Sonntag standen in Mönchengladbach, im Grenzland und in Erkelenz gleich vier Traditionsveranstaltungen auf dem Programm. Unsere Redaktion hat mal einen Blick auf die besten Torjäger geworfen, die nicht zwangsläufig von den jeweiligen Turniersiegern kamen.

Stadtmeisterschaft Mönchengladbach Zum ganz großen Wurf hat es für Türkiyemspor zwar bei der Mönchengladbacher Hallenstadtmeisterschaft nicht gereicht, doch immerhin ging der Titel des besten Turnier-Torschützen an Sercan Salgin, der nach neun Toren in der Vorrunde auch am Finaltag noch zweimal traf und damit auf zwei Treffer mehr kam als die Verfolger Murat Ok (Red Stars) und Erik Pöhler (Giesenkirchen), die ihre Konten in der Zwischenrunde ausgebaut hatten, nun aber an der Endrunde nicht mehr beteiligt waren. Die Zeiten, in denen Spieler schon in der Vorrunde zweistellig trafen, sind mit dem Futsal-Ball anscheinend vorbei. Salgin ist auch unter freiem Himmel mit bisher 14 Toren einer der Erfolgsgaranten des A-Ligisten, der als Vierter als Verfolger des Spitzen-Trios eine sehr gute Rolle spielt. Jedes weitere Tor dort könnte dem 30-Jährigen helfen, sein Team noch näher an die Spitze zu bringen.

Schwalmtalmeisterschaft Auch wenn es am Ende für den Titelverteidiger SC Waldniel „nur“ zum dritten Platz bei den Schwalmtalmeisterschaften gereicht hat, in einem Punkt waren die Waldnieler jedoch absolute Spitze. Während des gesamten Turniers trafen die Waldnieler in nur sechs Spielen 32mal ins Schwarze, was einen Schnitt von über fünf Toren pro Partie ausmachte. Alleine in den vier Vorrundenspielen trumpften die Waldnieler auf mit 22:3 Toren. In der Torjägerliste lagen somit gleich vier Waldnieler Spieler unter den ersten fünf. Die meisten Tore markierte Winterzugang Stefan Heinrichs mit sieben Treffern. Dann folgte der Amerner Volkan Akyll (6) vor dem torgleichen Daniel Hank, Jan Beerens (5) und Robin Beckers (4).

Stadtmeisterschaft Nettetal Joel Mangano (19) und Hyungjoon Lee (21) vom SC Union Nettetal teilen dasselbe Schicksal: In der Oberliga konnten die beiden jungen Mittelfeldspieler für ihren Klub noch nicht treffen. In der Halle machten sie es besser: Beim souveränen Titelgewinn bei der Nettetaler Stadtmeisterschaft waren die beiden Akteure mit jeweils vier Treffern die besten Torschützen in der Finalrunde und hatten damit maßgeblichen Anteil am Pokalsieg. Beide Spieler wechselten erst im Sommer nach Nettetal – Mangano spielte zuletzt bei den Junioren vom FSV Mainz 05 und von Borussia Mönchengladbach, Lee kam vom VfB Ginsheim aus der Hessenliga in die Seenstadt. Nicht nur beim Dülkener Hallenmasters in zwei Wochen, sondern vor allem auch in der Oberliga-Rückrunde, wenn es um den Kampf gegen den Abstieg geht, könnte Union weitere Tore der beiden Youngster sicher noch gut gebrauchen.

Stefan Heinrichs tat sich beim SC Waldniel hervor. Foto: Fupa

Erka-Cup Zum dritten Mal in den vergangenen vier Auflagen sicherte sich ein Lambertz von der SG Union Würm/Lindern beim Erka-Cup des SC 09 Erkelenz den Goldenen Schuh der Kreissparkasse. Gewann die begehrte Trophäe 2017 und 2019 René Lambertz (2017 mit der Rekordtrefferzahl von 17), so triumphierte bei der aktuellen Auflage am vergangenen Sonntag nun sein Bruder Mark Lambertz mit zehn Toren. Ein Strahlemann war er deswegen in der Erkelenzer Karl-Fischer-Sporthalle aber nicht - kein Wunder angesichts der Finalniederlage nach Neunmeterschießen gegen den TuS Germania Kückhoven. „Im Endspiel habe ich leider einige Chancen vergeben, und in einer Szene war ich auch zu egoistisch“, meinte Marl Lambertz. Nicht gerade zur Verbesserung seiner Laune trug da bei, dass er im Neunmeterschießen auch noch eine Fahrkarte fabrizierte – für Mark Lambertz war‘s trotz des Goldenen Schuhs daher ein rundweg zwiespältiger Tag.