Tennis: Gladbachs Tennis-Nachwuchs überzeugt

Tennis : Gladbachs Tennis-Nachwuchs überzeugt

Bei den Kreis- und Stadtmeisterschaften der Jugend in der Halle gab es viele hochklassige Spiele.

Viel größer hätte das Lob nicht ausfallen können. "Eigentlich stand ich nur am Spielfeldrand, um den Spielstand anzusagen. Doch dann musste ich bei den vielen tollen Ballwechseln ständig applaudieren", lobte Axel Niemöller die Tennistalente Lisa Schulz und Konstantin Pols, die sich gerade ein hochklassiges Midcourt-Finale der U 10 in der Giesenkirchener Tennishalle geliefert hatten.

Am Ende siegte die Nachwuchsspielerin der TG Rot-Weiß 10:7 im Match-Tiebreak. Die Worte des Kreisjugendtrainers ließen sich aber auf viele Finalbegegnungen bei den Kreis- und Stadtmeisterschaften der Gladbacher Tennis-Jugend übertragen — nicht zuletzt auch bei den jüngsten Teilnehmern auf dem Kleinfeld.

"Wir haben in dem Bereich wieder ein paar neue Talente gesichtet", sagte Kreisjugendwartin Sonja Keller-Brox, die es besonders freute, dass in den jüngeren Jahrgängen auch vermehrt Nachwuchsspieler aus kleineren Vereinen wie dem Hochneukircher TC oder Germania Liedberg kommen. "Da erhoffen wir uns zukünftig noch weiteren Zuwachs", sagte Sonja Keller-Brox.

Bei den schon etwas erfahreneren Tennisspielern setzten sich zumeist die Favoriten durch. So siegten die jeweils topgesetzten Paula Brux (Gladbacher HTC/U 12), Niclas Derichs (TG Rot-Weiß/U 11) oder Lennart Lehmann (GHTC/U 14) in ihren Altersklassen. In der zusammengelegten Konkurrenz der U 16- und U 18-Junioren setzte sich dagegen der an Position drei gesetzte Tom Steinemann von der TG Rot-Weiß durch. Nachdem er im Halbfinale seinen Vereinskameraden Robin Ache in drei Sätzen geschlagen hatte, siegte Steinemann im Finale 6:2, 7:6 gegen Moritz Klein vom GHTC. "Tom ist bei den Meisterschaften immer dabei, jetzt hat er sich mit tollen Spielen einmal für seinen Fleiß belohnt", sagte Sonja Keller-Brox.

Doch nicht nur die Sieger in den A-Feldern überzeugten, auch andere Nachwuchsspieler ließen mit guten Platzierungen — zum Teil auch in höheren Altersklassen — aufhorchen. So entschied zum Beispiel Moritz Rapita (Jahrgang 2000) von Blau-Weiß Wickrath die B-Konkurrenz der U 14-Junioren für sich. "Moritz hatte vor Jahren schon am Kreistraining teilgenommen. Jetzt hat er sich nach einer längeren Pause wieder in den Fokus gespielt", sagte Sonja Keller-Brox. Gladbachs Tennis mangelt es also nicht an hoffnungsvollem Nachwuchs.

(togr)